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„Neukölln ist überall“ – Heftige Reaktionen auf Buschkowsky-Buch

23. September 2012
Deutsch: Franz Schulz, Bürgermeister von Berli...

Deutsch: Franz Schulz, Bürgermeister von Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, bei der Umbenennung der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße (Photo credit: Wikipedia)

Wie schon Thilo Sarrazin vor zwei Jahren, ruft nun auch Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky mit einem Integrationsbuch teils heftige Reaktionen hervor – im Positiven wie im Negativen.

Der eine umstrittene Integrationsautor lobt den anderen: Thilo Sarrazin hat sich anerkennend über das Buch des Neuköllner Bürgermeisters Heinz Buschkowsky geäußert. Es sei „authentisch“ und eine „Bereicherung des Buchmarkts und der Debatte“, sagte der frühere Berliner Finanzsenator und SPD-Politiker dem Tagesspiegel (Sonntag) über das Werk seines Parteikollegen. Buschkowsky habe seinen Beitrag zur Integrationsdebatte („Neukölln ist überall“) als „handelnder Lokalpolitiker mit Herzblut“ verfasst. Sarrazin hatte selbst vor zwei Jahren einen Bestseller zum Thema veröffentlicht.

Der Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), übte dagegen scharfe Kritik an Buschkowsky. Er warf seinem Kollegen eine „alarmistische, tendenziell rechtspopulistische Grundhaltung“ vor, berichtete Der Spiegel. Es sei eine nicht akzeptable Zuspitzung der Verhältnisse in Neukölln, wenn Buschkowsky über verwahrloste Jugendliche oder Importbräute schwadroniere.

In Kreuzberg gebe es Erfolge etwa bei den Deutschkenntnissen türkisch- oder arabischstämmiger Kinder, sagte Schulz weiter. „Wir stecken jedes Jahr eine Million Euro in Hilfsangebote.“ Dafür verzichte man darauf, wie in Neukölln für Hunderttausende Euro die Schulhöfe zu überwachen.

Heinz Buschkowskys Neukölln-Buch - Geschrieben um zu provozieren

Heinz Buschkowskys Neukölln-Buch – Geschrieben um zu provozieren

„Wir gehen nicht von Bedrohungsszenarien aus, sondern vom enormen Bildungshunger der Zuwandererfamilien.“

Auch Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) kritisierte Buschkowskys Buch:

Deutsch: Thilo Sarrazin am 3. Juli 2009

Deutsch: Thilo Sarrazin am 3. Juli 2009 (Photo credit: Wikipedia)

„Ich selbst bin doch der lebende Gegenbeweis für die These von Heinz Buschkowsky, dass man als Migrantin auf die schiefe Bahn gerät, wenn man benachteiligt ist“, sagte die türkischstämmige Politikerin der B.Z. / Berliner Zeitung (Samstag). „Ich bin Neuköllnerin und habe trotz schlechter Ausgangschancen meinen Weg gemacht.“ Armut führe nicht automatisch zur Kriminalität.

Buschkowsky beschreibt in seinem Buch deutschenfeindliche Aggressionen, Integrationsverweigerung, Kriminalität und islamistische Tendenzen in seinem Bezirk und in der Einwandererszene. Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage für Bild am Sonntag / BamS stimmen 54 Prozent der Deutschen der Aussage zu, Integration sei hierzulande generell gescheitert. Nur 35 Prozent sehen das anders.

Emnid hatte im Auftrag der Zeitung bundesweit 500 Personen befragt.

One Comment leave one →
  1. 18. November 2012 22:59

    Nun, wie wir alle wissen, waren die Mitglieder des MANHATTAN-PROJEKTS – der Organisation zur Schaffung der Atombomben – fast alle Juden.

    Fallstudie über die jüdische Intelligenz. Unter den in Schlesien geborenen Nobelpreisträgern sind viele Juden, und auch einige Preisträger, bei denen das Judentum nicht identifiziert werden konnte.

    Quizfrage: Wieviel Prozent der Preisträger sind Juden?

    1. etwa 3% entsprechend dem Anteil der Juden an der Bevölkerung des Deutschen Reichs
    2. etwa 33%, entsprechend einem Drittel an der Bevölkerung des Deutschen Reichs
    3. etwa 50%, entsprechend der Hälfte an der Bevölkerung des Deutschen Reichs
    4. etwa 75%, entsprechend drei Vierteln an der Bevölkerung des Deutschen Reichs

    http://www.propagazzi.com/html/das_judenbuch.html

    Unter den richtigen Einsendern der Endlösung wird wie immer eine Reise nach Jerusalem verlost, dazu gibt es so viele Jaffa-Orangen wie sie essen möchten.

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