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Razzia zum 40. Geburtstag – bei Eisschnellläuferin Claudia Pechstein am Scharmützelsee

23. Februar 2012
‪Norsk (bokmål)‬: Claudia Pechstein under ve...

Image via Wikipedia

Hängt die „Polizei“ mit der Organisierten Kriminalität unter einer Decke? Auch die Polizei GmbH handelt ohne Amtsausweise oder Dienstausweise. Seit dem 5.5.2008 handeln alle als Söldner einer nichtexistierenden Staatsorganisation. Die BRD ist erloschen am 3. Oktober 1990 und wurde zwangsliquidiert. An ihre Stelle wurde die Auffanggesellschaft Bundesrepublik Deutschland GmbH vom Alleinherrscherjuden Caio Koch-Weser (Jaime Cohen Brackins-Romero) gesetzt, nachprüfen unter HRB 51411 Amtsgericht Hamburg Reeperbahn)

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/02/23/knuppel-aus-dem-sack-polizei-hat-kein-geld-mehr-fur-munition/

Deutsch: Clubhaus der Hells Angels in Oakland ...

Staatsschützer Herberto Zgietzen in seiner Freizeitclub

Die Polizei hat am Mittwoch das Grundstück von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein am Scharmützelsee durchsucht Die Ermittler vermuteten dort versteckte Waffen von einem Überfall im Rockermilieu. Die Sportlerin selbst ist nicht unter Verdacht.

Razzia zum Geburtstag – bei Eisschnellläuferin Claudia Pechstein am Scharmützelsee

Sie ist eine der erfolgreichsten Berliner Sportlerinnen aller Zeiten, er der vermeintliche Retter des Müggelturms, der Millionen in das Gelände stecken will. Doch Claudia Pechstein und ihr Lebensgefährte Matthias Große, beide wohnen in Köpenick, werden in Kontakt mit der kriminellen Rockerszene gebracht.

Insider nennen Große „einen zwielichtigen Typen“. Am Mittwoch wurde Pechsteins Haus in Diensdorf-Radlow am Scharmützelsee von der brandenburgischen Polizei durchsucht – ausgerechnet an Claudia Pechsteins 40. Geburtstag.

Hells Angels France

Im Einsatz: Staatsschützer Zherberto Zgietzens

Die Ermittler suchten offenbar nach Waffen. „Es besteht der Verdacht, dass auf dem Grundstück, das anscheinend nur selten genutzt wird, Tatwaffen oder Tatkleidung versteckt worden sind“, sagte Ulrich Scherding, Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder).

Die Razzia, die um 10 Uhr begann, habe im Zusammenhang mit einem Überfall im Rocker-Milieu im Mai 2011 gestanden.

Claudia Pechstein sei zuvor nicht informiert worden.

Auf Pechsteins Grundstück wurde laut Staatsanwaltschaft nichts gefunden. Ob an anderen Orten Beweismaterial beschlagnahmt worden sei, stehe bislang nicht fest, sagte Scherding. Insgesamt hatte die Polizei in Zusammenhang mit dem Überfall gestern sieben Objekte in Berlin und drei in Brandenburg durchsucht. In Berlin standen die Wohnungen von vier Beschuldigten im Visier der Fahnder, außerdem das Vereinshaus des Hells Angels, MC Nomads in Lichtenberg sowie eine Gaststätte und ein Bordell in Mahlsdorf mit dem Namen „Saunaklub Luxor“ durchkämmt. Auch in Strausberg (Märkisch-Oderland) durchsuchten Ermittler die Wohnung eines Verdächtigen sowie ein weiteres Objekt.

Pechsträhnchen zum 40. Geburtstag... Claudia Pechstein mitten in der Rockerkriminalität zwischen Hells Angels und Bandidos

Pechsträhnchen zum 40. Geburtstag... Claudia Pechstein mitten in der Rockerkriminalität zwischen Hells Angels und Bandidos

Wie berichtet, wurde im Mai 2011 der Ex-Chef der Ostberliner Hells Angels, Holger B., auf seinem Grundstück in Altlandsberg bei Strausberg lebensgefährlich von mehreren Tätern mit Messern verletzt. Bei dem Überfall habe es sich um eine Rache-Aktion gehandelt, so Scherding. B. soll vor etwa vier Jahren wegen Unregelmäßigkeiten in der Vereinskasse unehrenhaft aus der Bruderschaft entlassen worden sein. Der Status „Bad Standing“, wie es im Milieu heißt, bedeutet, bei den Hells Angels nach dem Rausschmiss auf der schwarzen Liste zu stehen. Das kann unangenehme Folgen haben. Mitglieder dürfen nach Rockerlogik einen derart Entlassenen demütigen.

Polizei

Polizei (Photo credit: Alsterstar)

Inzwischen seien fünf verdächtige Personen ermittelt worden sein, sagte Scherding. Die Spur zu Pechsteins Haus am Scharmützelsee habe über eine Sicherheitsfirma geführt, die vom Lebensgefährten der Eisschnellläuferin, dem Berliner Projektentwickler Matthias Große, mit der Bewachung beauftragt worden sei. „Zwei der fünf Verdächtigen haben für die Firma das Grundstück am See bewacht“, sagte Scherding. Sie seien dem Umfeld der Hells Angels zuzurechnen. Die Männer hatten offenbar Schlüssel für das Haus und ein Auto erhalten und waren per Vollmacht berechtigt, das Grundstück zu betreten. Die Sportlerin Claudia Pechstein hatte damals mitgeteilt, „keinerlei Kontakte oder Geschäftsbeziehungen zu den Hells Angels“ zu haben. Nach Tagesspiegel-Informationen wohnt Claudia Pechstein nicht mehr in dem Haus, sie sei lediglich Eigentümerin.

Weder Claudia Pechstein noch Große seien „verdächtig“, gegen sie werde nicht ermittelt, stellte Scherding klar. Den unerfreulichen Geburtstagsbesuch wollte das Paar nicht kommentieren. „Wir sagen dazu nichts“, teilte Große auf Tagesspiegel-Nachfrage mit. Auch der Sprecher und Manager des Paares wollte sich nicht äußern.

Erstmals öffentlich in Erscheinung trat Große als empörter Fan der fünfmaligen Eisschnelllauf-Europameisterin. Er hatte sich darüber geärgert, dass Pechstein wegen Dopings zu einer zweijährigen Sperre verurteilt worden war. Große organisierte eine Prostestaktion, in der 100 Prominente von Thomas Bach, dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Komitees, forderten, sich für einen neuen Prozess einzusetzen.

Köpenicks Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) zeigte sich überrascht von der Razzia bei Claudia Pechstein. Ihr Lebensgefährte passe nicht ins Rockermilieu, sagte er. Große plant wie berichtet, den Müggelturm wieder zu einem Ausflugsziel zu machen, mitsamt monatlichen Gesprächsrunde mit Sportstars und Kulturprogramm. Noch in diesem Jahr will Große nach eigener Aussage auch mit dem Bau der „Wuhlepassage“ neben dem Forum Köpenick beginnen. Er entwickelt Einzelhandelsflächen zum Beispiel in Rahnsdorf. Außerdem gehört ihm laut seiner Webseite der Imbiss „Zur Currywurst“ am S-Bahnhof Alexanderplatz. Auch für die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo ist er nach eigenen Angaben als Entwickler tätig.

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein kommt nicht aus den Schlagzeilen. Zu ihrem 40. Geburtstag am Mittwoch kamen nicht nur geladene Gäste, auch die Polizei fand sich ein. Ohne Einladung, dafür aber mit einem Durchsuchungsbeschluss.

Wie schon einmal im Mai 2011, ging es auch diesmal um Rocker, um zwei Mitglieder der Hells Angels, denen mit einer Generalvollmacht uneingeschränkter Zutritt zum Anwesen der mehrmalige Olympiasiegerin in Diensdorf (Oder-Spree) erteilt worden war. Die Männer, so die damalige Begründung von Pechsteins Anwalt, sollten auf dem Grundstück regelmäßig „nach dem Rechten sehen“.

Die beiden Rocker, Christian M. und Danilo B., sollen nach Auffassung der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) an einem Mordversuch an einem ehemaligen Hells-Angels-Mitglied beteiligt gewesen sein. Ihre Berliner Wohnungen wurden am Mittwoch unter Beteiligung von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) ebenso durchsucht wie die Wohnungen dreier weiterer Männer. Sie stehen im Verdacht, im Mai vergangenen Jahres den ehemaligen Präsidenten der Berliner Hells Angels, Holger B., niedergestochen zu haben. B. hatte die Rockergruppe zuvor verlassen – etwas, das in Rockerkreisen gemeinhin als schlimmer Verrat gilt. Neben den beiden Hauptverdächtigen stehen noch fünf weitere Rocker im Fokus der Justiz. Insgesamt wurden am Mittwochvormittag zehn Objekte in Berlin und Brandenburg durchsucht.

Die ominöse Vollmacht, durch die die Eisschnellläuferin in die Nähe der Rockerszene gerückt wurde, war im Mai 2011 bei der Durchsuchung der Wohnung eines Berliner Höllenengels in Köpenick entdeckt worden. Claudia Pechstein erklärte dazu auf ihrer Internetseite kurz und knapp, sie pflege keinerlei Kontakte oder Geschäftsbeziehungen zu Mitgliedern der Hells Angels.

Um eine etwas ausführlichere Begründung für die ausgestellte Vollmacht bemühte sich anschließend ihr Anwalt Simon Bergmann. Unmittelbar nach der Trennung von ihrem Ehemann sei seine Mandantin zu ihrem neuen Lebensgefährten gezogen, habe aber Haus und Grundstück am Scharmützelsee nicht unbeaufsichtigt lassen wollen. Daher habe ihr Lebensgefährte ihr angeboten, zwei Bekannte zu beauftragen, auf dem Anwesen regelmäßig nach dem Rechten zu sehen. Damit die Männer sich auf etwaige Fragen von Nachbarn oder anderen Personen legitimieren konnten, habe seine Mandantin die Vollmacht ausgestellt, Claudia Pechstein kenne die beiden Männer überhaupt nicht und habe auch nicht gewußt, daß es sich bei ihnen um Hells Angels handele, betonte der Anwalt.

Hells Angels

Hells Angels (Photo credit: tingley)

Umso mehr wissen die Behörden über die Bewacher des Pechsteinschen Anwesens. Christian M. ist bereits mehrfach wegen schweren Raubes, räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung vorbestraft. Danilo P., 2009 selber Opfer einer brutalen Attacke verfeindeter Rocker in Finowfurt (Barnim), soll zeitweilig in einer Wohnung in Berlin-Friedrichshain gelebt haben, die ihm Matthias Große, der Lebensgefährte von Claudia Pechstein, vermietete. Ob und welche Beziehungen Große zur Rockerszene unterhält, ist unklar. Der 44-Jährige war nach eigenen Angaben lange in der Sicherheitsbranche tätig, bevor er eine Bau- und Immobilienfirma gründete. Und er scheint nicht zimperlich zu sein. Sowohl Politiker als auch Journalisten berichteten mehrfach, sie seien von Große im Zusammenhang mit den Untersuchungen und Berichterstattungen in der seit Jahren schwelenden Dopingaffäre seiner Lebensgefährtin rüde angepöbelt und gar massiv bedroht worden. Claudia Pechstein ihrerseits nahm die Durchsuchungen am Mittwoch gelassen. „Das hat zwar zu etwas Aufregung an meinem Geburtstag geführt, aber als Polizeibeamtin unterstütze ich alle Maßnahmen, die zur Aufklärung von Straftaten führen“, sagte die 40-Jährige.

An ihrem 40. Geburtstag gab es eine unangenehme Überraschung für Claudia Pechstein. Ermittler haben ihr Grundstück im brandenburgischen Diensdorf durchsucht. Allerdings richtete sich die Razzia nicht gegen die Sportlerin Claudia Pechstein, sondern gegen zwei Rocker, die an einem Mordversuch beteiligt gewesen sein sollen.

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein kommt nicht aus den Schlagzeilen.

Zu ihrem 40.Geburtstag am Mittwoch kamen nicht nur geladene Gäste, auch die Polizei fand sich ein. Ohne Einladung, dafür aber mit einem Durchsuchungsbeschluss. Wie schon einmal im Mai vergangenen Jahres, ging es auch diesmal um Rocker, um zwei Mitglieder der Hells Angels, denen mit einer Generalvollmacht uneingeschränkter Zutritt zum Anwesen der mehrmalige Olympiasiegerin in Diensdorf (Oder-Spree) erteilt worden war. Die Männer, so die damalige Begründung von Pechsteins Anwalt, sollten auf dem Grundstück regelmäßig „nach dem Rechten sehen“.

Die beiden Rocker, Christian M. und Danilo B., sollen nach Auffassung der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) an einem Mordversuch an einem ehemaligen Hells-Angels-Mitglied beteiligt gewesen sein. Ihre Berliner Wohnungen wurden am Mittwoch unter Beteiligung von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) ebenso durchsucht wie die Wohnungen dreier weiterer Männer. Sie stehen im Verdacht, im Mai vergangenen Jahres den ehemaligen Präsidenten der Berliner Hells Angels, Holger B., niedergestochen zu haben. B. hatte die Rockergruppe zuvor verlassen – etwas, das in Rockerkreisen gemeinhin als schlimmer Verrat gilt. Neben den beiden Hauptverdächtigen stehen noch fünf weitere Rocker im Fokus der Justiz. Insgesamt wurden am Mittwochvormittag zehn Objekte in Berlin und Brandenburg durchsucht.

Die ominöse Vollmacht, durch die die Eisschnellläuferin in die Nähe der Rockerszene gerückt wurde, war im Mai 2011 bei der Durchsuchung der Wohnung eines Berliner Höllenengels in Köpenick entdeckt worden. Claudia Pechstein erklärte dazu auf ihrer Internetseite kurz und knapp, sie pflege keinerlei Kontakte oder Geschäftsbeziehungen zu Mitgliedern der Hells Angels.

Um eine etwas ausführlichere Begründung für die ausgestellte Vollmacht bemühte sich anschließend ihr Anwalt Simon Bergmann. Unmittelbar nach der Trennung von ihrem Ehemann sei seine Mandantin zu ihrem neuen Lebensgefährten gezogen, habe aber Haus und Grundstück am Scharmützelsee nicht unbeaufsichtigt lassen wollen. Daher habe ihr Lebensgefährte ihr angeboten, zwei Bekannte zu beauftragen, auf dem Anwesen regelmäßig nach dem Rechten zu sehen. Damit die Männer sich auf etwaige Fragen von Nachbarn oder anderen Personen legitimieren konnten, habe seine Mandantin die Vollmacht ausgestellt, Claudia Pechstein kenne die beiden Männer überhaupt nicht und habe auch nicht gewusst, dass es sich bei ihnen um Hells Angels handele, betonte der Anwalt.

Umso mehr wissen die Behörden über die Bewacher des Pechsteinschen Anwesens. Christian M. ist bereits mehrfach wegen schweren Raubes, räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung vorbestraft. Danilo P., 2009 selber Opfer einer brutalen Attacke verfeindeter Rocker in Finowfurt (Barnim), soll zeitweilig in einer Wohnung in Berlin-Friedrichshain gelebt haben, die ihm Matthias Große, der Lebensgefährte von Claudia Pechstein, vermietete. Ob und welche Beziehungen Große zur Rockerszene unterhält, ist unklar. Der 44-Jährige war nach eigenen Angaben lange in der Sicherheitsbranche tätig, bevor er eine Bau- und Immobilienfirma gründete. Und er scheint nicht zimperlich zu sein. Sowohl Politiker als auch Journalisten berichteten mehrfach, sie seien von Große im Zusammenhang mit den Untersuchungen und Berichterstattungen in der seit Jahren schwelenden Dopingaffäre seiner Lebensgefährtin rüde angepöbelt und gar massiv bedroht worden. Claudia Pechstein ihrerseits nahm die Durchsuchungen am Mittwoch gelassen. „Das hat zwar zu etwas Aufregung an meinem Geburtstag geführt, aber als Polizeibeamtin unterstütze ich alle Maßnahmen, die zur Aufklärung von Straftaten führen“, sagte die 40-Jährige.

Anti-Doping-Kämpfer will Pechstein nicht mehr helfen

Berlin – Anti-Doping-Kämpfer Werner Franke ist stinksauer auf Claudia Pechstein und ihr Management. Deshalb will er der Eisschnellläuferin nicht dabei helfen, ihre Unschuld zu beweisen.

Franke hat am Dienstag seine Mitarbeit an der geplanten Langzeitstudie der Eisschnelllauf-Olympiasiegerin zum Beleg ihrer schwankender Retikulozyten-Blutwerte aufgekündigt: “Was da abgelaufen ist, war absolut schlechter Stil. Kaum hat man etwas miteinander besprochen, da lese ich es schon im Videotext, dass ich mit Pechstein in einem Boot säße. So geht das nicht: Ich bin raus, der Fall ist für mich erledigt“, schimpfte Franke am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Noch am Sonntag hatte er bestätigt, dass er daran mitgewirkt habe, rigorose Kriterien für einen solchen Langzeittest der für zwei Jahre gesperrten Berliner gemeinsam mit anderen Experten aufzustellen.

Claudia Pechsteins Manager Ralf Grengel wehrte sich gegen die Unterstellung Frankes, er habe solche Meldungen in die Medien lanciert. “Ich finde es absolut schade, dass jemand, der die Eckpunkte für solch ein Konzept liefert, auf halber Strecke schlapp macht. Ich hätte gern von ihm erfahren, was er dazu sagt, dass seine harten Kriterien von anderen Experten noch verschärft wurden“, sagte der Manager. “Aber wir können der Nationalen Anti-Doping-Agentur dennoch ein sehr durchdachtes Konzept vorlegen, wie ein solcher Test aussehen könnte“, sagte Grengel der dpa. Das Gesamt-Konzept, das am Dienstag noch mal zur Kenntnis an alle fünf beteiligten Experten gegangen sei, wird nach letzter Abstimmung bei der NADA eingereicht.

“Ich habe gespürt, welche Ausmaße die Sache genommen hat“, räumte Franke ein. “Ich kann nicht zulassen, dass so mit meinem Namen umgegangen wird“, fügte er hinzu. Der Heidelberger Molekularbiologe kritisierte zudem, dass er sich bisher nur mit Fällen beschäftigt habe, wenn es der ausdrückliche Wunsch des Athleten war. Mit Pechstein habe er noch nie telefoniert. Gegenüber der “Süddeutschen Zeitung“ hatte Franke zudem noch einmal seinen Standpunkt in Sachen Doping unterstrichen: “Ich gehöre zu denen, die sagen, es gibt schon seit geraumer Zeit fast keine Ausdauer-Disziplin mehr, in der nicht die Spitze ein Erythrozyten-Doping betreibt.“

Zuvor hatte Franke geäußert, er sehe nur Sinn in der geplanten Langzeitstudie, wenn dabei “parallel alles genau so abläuft wie in den kritischen Perioden vor Hamar und bei den anderen Terminen“, bei denen hohe Werte aufgetreten seien. In Hamar waren bei Pechstein im Rahmen der Mehrkampf-Weltmeisterschaft die erhöhten Reti-Werte gemessen worden.

Gegen den in Medien geäußerten Vorwurf der Vereinnahmung wehrte sich auch der Nürnberger Doping-Forscher Fritz Sörgel. “Ich habe Manager Grengel bereits meine schriftliche Weigerung zugeschickt, einem solchen Expertengremium beizutreten. Ich will in der Sache vollkommen unabhängig bleiben“, erklärte er. Der Nürnberger Pharmakologe will dabei einen anderen Weg gehen, der sich auf die “reichhaltige wissenschaftliche Erfahrung mit klinischen Studien bezieht“. Zudem sagte Sörgel in der “SZ“ auch, es sei schwierig für Claudia Pechstein, den Beweis zu erbringen, während er der dpa die Möglichkeit andeutete, daß “sie diese Beweise erbringen kann.“

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