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Strauss-Kahn in Gewahrsam

22. Februar 2012

Callgirl-Affäre in Lille

Dominique Strauss-Kahn muß sich wegen neuer Sex-Vorwürfe verantworten

Zuhälterei, Zeugen und Zaungäste

Der Ex-IWF-Chef ist seit gestern in Polizeigewahrsam – Die Sex-Affären kleben an Dominique Strauss-Kahn: Derzeit steht der Ex-IWF-Chef in Lille auf einem Polizeirevier Rede und Antwort. Der Vorwurf: bandenmäßige Zuhälterei und Veruntreuung von Firmengeldern. Der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn steht als Verdächtiger in einer Callgirl-Affäre erneut im Visier der Justiz. Nach einer Vorladung der französischen Ermittlungsbehörde begab sich der 62jährige Partygast der illegalen Sexorgien Strauss-Kahn am Dienstag im nordfranzösischen Lille zur Polizei, um seine Aussagen zu machen. Er fuhr in einem Wagen mit getönten Scheiben vor und wurde von einem Anwalt begleitet. Strauss-Kahn werde zum Vorwurf einer möglichen Beteiligung an „bandenmäßiger Zuhälterei“ und Beihilfe zur Veruntreuung von Firmengeldern verhört, hieß es bei der Staatsanwaltschaft.

Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn fährt mit verdunkelten Scheiben vor Polizei vor

Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn fährt mit verdunkelten Scheiben vor Polizei vor

In dem Fall geht um Sex-Partys mit Prostituierten, an denen der frühere Hoffnungsträger der Sozialisten teilgenommen hatte. Strauss-Kahn bestreitet nicht die Teilnahme an den Partys in Paris und Washington, doch will er nicht gewusst haben, dass es sich um Prostituierte handelte. Sollten die Ermittler Hinweise darauf finden, droht Strauss-Kahn eine Anklage wegen Beihilfe zur Zuhälterei.

Die zweite Frage im Zentrum der Vernehmungen ist die Finanzierung der Sex-Partys. Sie wurden von zwei Getreuen des 62-Jährigen organisiert – einer von ihnen rechnete sie über seine Firma ab. Sollte Strauss-Kahn über die betrügerischen Machenschaften informiert gewesen sein und gegebenenfalls auch illegale Gegengeschäfte in Aussicht gestellt haben, droht ihm eine Anklage wegen Veruntreuung. Den Prostituierten waren nach Medienberichten 500 bis 1600 Euro für Partys in Paris, Brüssel und New York gezahlt worden. Laut Zeugenaussagen wurden die Reise- und Hotelkosten sowie die Frauen von zwei Geschäftsmännern bezahlt.

Bis zu 96 Stunden in Gewahrsam

Der Polizeigewahrsam könnte nach Angaben aus Justizkreisen theoretisch bis zu 96 Stunden dauern, dürfte den Angaben zufolge aber nicht länger als 48 Stunden angeordnet werden. Sollte ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, dann könnte dem 62-Jährigen am Ende eine Anklage drohen. Strauss-Kahn hatte seit vergangenem Herbst selbst darauf gedrängt, zu dem Fall verhört zu werden.

Strauss-Kahn musste im vergangenen Jahr von seinem Posten als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurücktreten, nachdem ihm versuchte Vergewaltigung eines Zimmermädchens in einem New Yorker Hotel vorgeworfen worden war. Das Strafverfahren in den USA wurde später wegen Zweifeln an der Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens eingestellt.

International Monetary Fund Managing Director ...

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Strauss-Kahn wird wegen Sex-Partys verhört

Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn ist in Polizeigewahrsam zu seiner Beteiligung an illegalen Sex-Partys befragt worden.

Der 62jährige steht unter dem Verdacht, als regelmäßiger Kunde von Prostituierten an schwerer bandenmäßiger Zuhälterei beteiligt gewesen zu sein.

Nach Einschätzung der Ermittler könnte er zudem von veruntreuten Firmengeldern profitiert haben. Kurz nach seiner Ankunft zur Vernehmung in einer Gendarmerie-Kaserne der nordfranzösischen Stadt Lille wurde Strauss-Kahn in Polizeigewahrsam genommen. Er soll noch bis mindestens Mittwoch dort bleiben.

English: Dominique Strauss-Kahn, Managing Dire...

DSK in Haft erneut wegen Huren

Wegen einer Prostitutionsaffäre kommt der Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds in Untersuchungshaft.

Es ist das neueste Kapitel eines beispiellosen Abstiegs

Der französische Sozialist soll von Freunden und einem belgischen Nachtklubbesitzer mit Huren versorgt worden sein

Im Höchstfall drohen Dominique Strauss-Kahn (DSK) bis zu 20 Jahre Gefängnis

Vor einem Jahr galt Dominique Strauss-Kahn noch als der wahrscheinlich nächste französische Präsident.

Nun ist die spektakuläre Saga vom Niedergang des ehemaligen Direktors des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn (DSK) um ein Kapitel reicher.

Am Dienstagmorgen wurde der 63 Jahre alte sozialistische Politiker Dominique Strauss-Kahn (DSK) von der Staatsanwaltschaft Lille vorübergehend in Untersuchungshaft genommen.

Dominique Strauss-Kahn (DSK) wird verdächtigt, in die sogenannte Carlton-Affäre verwickelt zu sein.

Strauss-Kahn at the FICCI, India

Strauss-Kahn at the FICCI, India (Photo credit: International Monetary Fund)

Sein Gesicht versteckt Dominique Strauss-Kahn hinter getönten Scheiben. Mühsam bahnt sich seine Limousine ihren Weg ins Polizeirevier, bedrängt von Kameraleuten, Fotografen und Journalisten. Wenig später landet der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) im nordfranzösischen Lille in Polizeigewahrsam: Der 62-Jährige muss sich am Dienstag erneut schweren Vorwürfen stellen, diesmal geht es um Zuhälterei und Veruntreuung.

Die Ermittler untersuchen, ob Strauss-Kahn von illegalen Machenschaften seiner Freunde wusste, mit denen er von 2009 bis 2011 in Luxus-Hotels in Paris und Washington ausschweifende Sex-Partys feierte. Der Sozialist und einst aussichtsreiche Anwärter auf das französische Präsidentschaftsamt behauptet, er habe nicht gewusst, dass er es mit Prostituierten zu tun hatte. Strauss-Kahns Anwalt Henri Leclerc versuchte schon im Dezember, den Vorwurf ins Lächerliche zu ziehen: Ihm solle mal jemand zeigen, wie man bei einer nackten Frau feststelle, ob sie Prostituierte sei.

„Dodo, der Salzhering“, der die Mädchen für die hohen Herren beschaffte und eine der Schlüsselfiguren in dem Fall ist, widerspricht. Strauss-Kahn sei ja nicht „dumm“ und es sei bei den Treffen nicht um „Verführung“ gegangen, stellte er trocken fest. Die Dienste einer Prostituierten in Anspruch zu nehmen, ist in Frankreich nicht verboten, Zuhälterei aber sehr wohl. Bei den Ermittlungen in Lille geht es also darum, ob Strauss-Kahn womöglich Beihilfe zu „bandenmäßiger Zuhälterei“ leistete und Callgirl-Partys selbst mitorganisierte. Hinzu kommt, dass die Sex-Partys von zwei Geschäftsmännern bezahlt wurden; mindestens einer von ihnen soll dafür eine Summe von etwa 50 000 Euro aus der Kasse seines Baukonzerns Eiffage veruntreut haben. Sollte der Ex-Minister dies gewusst haben, so könnte ihm Beihilfe zu der Veruntreuung vorgeworfen werden.

English: Kader Arif, Dominique Strauss-Kahn an...

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Der Ruf des einst hoch angesehenen IWF-Chefs ist zwar ohnehin seit seiner Verhaftung im vergangenen Jahr in New York wegen versuchter Vergewaltigung eines Hotel-Zimmermädchens ruiniert; später wurde er wegen Unglaubwürdigkeit des angeblichen Opfers wieder freigelassen. Es folgten vor der Callgirl-Affäre aber noch eine ganze Reihe weiterer Vorwürfe, die ein politisches Comeback zunichte machten. Bei seinem tiefen Sturz landete der einst mächtige Strauss-Kahn nun in einer Verhörzelle in Lille: Bis zu 48 Stunden soll sein Polizeigewahrsam dauern, die kargen Räume der Gendarmerie sind nur mit Schaummatratzen und Steh-Klo ausgestattet. Danach könnte offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet werden.

Anhänger von Strauss-Kahn sind jedenfalls davon überzeugt, dass es sich bei der Serie von Vorwürfen um ein politisches Komplott handelt. Und zwar nur, um den zuvor aussichtsreichen Rivalen von Staatspräsident Nicolas Sarkozy auszuschalten.

Interessante Randnotiz: Sarkozy hat just am Donnerstag einen großen Wahlkampf-Auftritt im sozialistisch regierten Lille – genau zum Abschluss des 48-stündigen Polizeigewahrsams von Strauss-Kahn.

Strauss-Kahn at the FICCI, India

Strauss-Kahn at the FICCI, India (Photo credit: International Monetary Fund)

In dem Luxushotel in der nordfranzösischen Großstadt organisierte ein Kreis betuchter Geschäftsleute und lokaler Honoratioren mithilfe eines belgischen Nachtklubbetreibers mit dem Künstlernamen „Dodo la Saumure“ (Dodo der Salzhering) rauschende Abende mit Prostituierten.

Veranstaltungen dieser Art fanden auch in Pariser und Washingtoner Fünfsternehotels statt, und Dominique Strauss-Kahn (DSK) soll daran teilgenommen haben. Deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn nun wegen des Verdachts der „Beihilfe zur Zuhälterei“ und der „Veruntreuung öffentlicher Mittel“.

English: From left to right: Dominique Strauss...

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Seit die Affäre im September 2011 publik wurde, hat Dominique Strauss-Kahn (DSK) selbst stets verlangt, so rasch wie möglich angehört zu werden. Nun wurde er am gestrigen Dienstagmorgen um 9 Uhr in das Gebäude der Staatsanwaltschaft gefahren. Dutzende Kameraleute und Fotografen bedrängten den Wagen und versuchten, Bilder zu erhaschen. Zwei Stunden später gab die Staatsanwaltschaft die Entscheidung bekannt, Strauss-Kahn vorübergehend in Untersuchungshaft zu nehmen.

Dies ist zum einen ein Indiz für die Schwere der Vorwürfe, zum anderen hat der Vorgang Auswirkungen auf den Ablauf der Anhörung.

  • Dominique Strauss-Kahn (DSK) hat dadurch das Recht, in Anwesenheit eines Anwalts befragt zu werden.
  • Innerhalb von 96 Stunden muß er entweder wieder freigelassen oder einem Haftrichter vorgeführt werden.
  • Wahrscheinlicher ist jedoch, daß die Prozedur nicht länger als 48 Stunden dauert.
Français : La résidence surveillée où habitait...

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Eine Stunde nachdem der ehemalige IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn (DSK) das Gebäude betreten hatte, folgte sein Rechtsanwalt Frédérique Beaulieu. Rechtsanwalt Frédérique Beaulieu gab keinen zunächst Kommentar ab.
Die entscheidende Frage für Dominique Strauss-Kahn (DSK) wird sein, ob er glaubhaft machen kann, nicht gewußt zu haben, daß es sich bei den vergnügungslustigen Damen, die seine Freunde zu geselligen Veranstaltungen in Paris und den USA mitbrachten, um Prostituierte handelte. Anderenfalls kann ihm zur Last gelegt werden, die Zuhälterei als Kunde bewußt gefördert zu haben.

Im Mittelpunkt der Affäre stehen neben dem ehemaligen PR-Chef des Hotels „Carlton“, René Kojfer, zwei Unternehmer und ein hoher Polizeibeamter aus Lille, die mit Dominique Strauss-Kahn (DSK) seit mehreren Jahren befreundet sind.

  • Fabrice Paszkowski, Inhaber einer Firma für Medizinbedarf, und
  • David Roquet, ehemaliger Filialleiter bei der Baufirma BTP Eiffage, veranstalteten im „Carlton“ und an anderen Orten sogenannte „Parties fines“, also Orgien,
  • mit Prostituierten, die der belgische Nachtklubbetreiber Dominique Alderweireld – jener „Dodo la Saumure“ eben – bereitstellte. Alderweireld verbrachte deshalb schon einige Monate in Untersuchungshaft.

Paszkowski und Roquet sollen mit den Damen aus den von Alderweireld betriebenen Etablissements mehrere Betriebsausflüge in die französische und die amerikanische Hauptstadt unternommen haben, um dort Dominique Strauss-Kahn (DSK) aufzumuntern. Mindestens zwei der Prostituierten haben mittlerweile bei der Polizei zu Protokoll gegeben, daß der Politiker an mehreren der fraglichen Abende mit von der Partie gewesen sei. Das letzte Mal weilten Paszkowski und Roquet mit mehreren Damen vom 11. bis zum 13. Mai 2011 im Washingtoner „W-Hotel„.

English: Kader Arif and Dominique Strauss-Kahn...

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Das war exakt zwei Tage, bevor Dominique Strauss-Kahn (DSK)  am New Yorker Flughafen John F. Kennedy verhaftet wurde, weil das Zimmermädchen Nafissatou Diallo ihm vorwarf, sie in einem Hotel in Manhattan zu sexuellen Handlungen gezwungen zu haben.

Diese Vorwürfe hat Strauss-Kahn stets bestritten. Weil sie die Glaubwürdigkeit der Klägerin für fragwürdig hielt, hatte die New Yorker Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen Strauss-Kahn im August 2011 eingestellt.

Die Anwälte von Nafissatou Diallo verfolgen die Ermittlungen in Lille jedoch gespannt, denn sie bereiten an einem Gericht in der Bronx weiterhin eine Zivilklage gegen den ehemaligen IWF-Direktor vor.

Der Staatsanwaltschaft in Lille wird Dominique Strauss-Kahn (DSK)  nun erklären müssen, ob er wirklich nicht wußte, daß die Damen, mit denen er in den Whirlpool einer Suite im Pariser Hotel „Murano“ stieg, gekauft waren und wer die Kosten seines abendlichen Unterhaltungsprogramms trug. Da die Unternehmer Paszkowski und Roquet ihre Aufwendungen als Bewirtungskosten geltend machten, wäre Strauss-Kahn nämlich ansonsten auch noch wegen „Mißbrauchs öffentlicher Mittel“ zu belangen. Einer seiner Anwälte, Henri Leclerc, hat schon vor einer Weile angegeben, es sei gut möglich, daß Strauss-Kahn „absolut unwissend war“, daß es sich um Prostituierte handelte.

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Diese Verteidigungsstrategie zeichnete sich auch schon in dem Buch „DSK, la contre-enquête“ (DSK. Die Ermittlung) ab, das der Journalist Michel Taubmann vor drei Monaten mit Unterstützung des Protagonisten über dessen Affäre(n) veröffentlichte. Er habe zwar an „freizügigen Abenden“ teilgenommen, räumte Strauss-Kahn dort gegenüber Taubmann ein, „normalerweise sind die Teilnehmerinnen an solchen Abend jedoch keine Prostituierten“, fügte der Politiker Strauss-Kahn hinzu.

„Dodo der Salzhering“ widerspricht hingegen der These von der Ahnungslosigkeit:

„Wenn man eine junge Frau oder eine Dame seit einer Stunde kennt und dann Sex hat, dann sind das in der Regel bezahlte Dienste“, sagte er im Radio.

Dominique Strauss-Kahn (DSK) sei nicht dumm. Wird der Ex-Politiker tatsächlich der Beihilfe zur Zuhälterei überführt, drohen ihm zwischen sieben und 20 Jahren Gefängnis. Für „Mißbrauch öffentlicher Güter“ beträgt die Höchststrafe fünf Jahre.

Dominique Strauss-Kahn bat le bitume

Dominique Strauss-Kahn bat le bitume (Photo credit: bixintx)

Strauss-Kahns Ehefrau Ann Sinclair hat sich derweil an ihre Ankündigung gehalten. Die Star-Journalistin Ann Sinclair, die seit kurzem Chefredakteurin der französischen Ausgabe des Online-Dienstes „Huffington Post“ ist, hatte versichert, dort würden Nachrichten über ihren Gatten „so professionell behandelt wie alle anderen auch“.

Nun steht die Schlagzeile „DSK in Untersuchungshaft“ ziemlich weit oben auf der Internetseite.

Darüber steht nur noch ein Thema: „Wie viel Frankreich wirklich für Griechenland bezahlen muß.“

Im Visier der Justiz

Strauss-Kahn muß in Polizeigewahrsam bleiben

Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn muß in der Affäre um mutmaßliche Zuhälterei weiter in Polizeigewahrsam bleiben.

International Monetary Fund's Managing Directo...

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Wie aus Behördenkreisen verlautete, soll der frühere IWF-Chef, Dominique Strauss-Kahn, weitere 24 Stunden in Polizeigewahrsam verbringen. Strauss-Kahn war den gesamten Tag über in einer Kaserne der Gendarmerie in Lille zu seiner Teilnahme an Sex-Partys befragt worden. Die Befragung, die heute andauern dürfte, soll klären, ob der 62jährige möglicherweise an Zuhälterei beteiligt war und von veruntreuten Firmengeldern für die Partys profitierte.

Der frühere Hoffnungsträger der französischen Sozialisten bestreitet nicht, an den Sex-Partys von zwei Unternehmern aus Lille teilgenommen zu haben. Unklar ist, ob Strauss-Kahn wußte, daß es sich bei den Eingeladenen um Prostituierte handelte und ob er die Herkunft des Geldes kannte, mit dem die Partys bezahlt wurden.

Eine lange Liste der Affären

Dominique Strauss-Kahn saß bereits im Flugzeug in Richtung Paris, als er am 14. Mai 2011 in New York am Flughafen John F. Kennedy festgenommen wurde. Der Vorwurf: Er soll versucht haben, das Zimmermädchen Nafissatou Diallo in einem Manhattaner Nobelhotel zu vergewaltigen. Am 20. Mai wird Strauss-Kahn, der zwei Tage zuvor als IWF-Direktor zurückgetreten war, gegen eine Kaution und Bürgschaft in Millionenhöhe aus der U-Haft entlassen und unter Hausarrest gestellt. Vor Gericht plädiert er Anfang Juni auf „nicht schuldig“.

Rund einen Monat später wendet sich das Blatt für Strauss-Kahn: Die Staatsanwaltschaft zweifelt an der Glaubwürdigkeit Diallos und DSK wird aus dem Arrest entlassen. Am 23. August wird das Verfahren dann wegen Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Opfers eingestellt. Doch zu dem Zeitpunkt liegt schon eine zweite Klage gegen Strauss-Kahn vor. Die Publizistin Tristane Banon beschuldigt ihn der sexuellen Nötigung – aber die vermeintliche Tat ist verjährt. sogi

2 Kommentare leave one →
  1. 2. März 2012 23:59

    Wer gut isst und trinkt, kann schwere Arbeit wohl entbehren

Trackbacks

  1. Dominique Gaston André Strauss-Kahn | Seit über 10.000 Jahren Erfahrung in Versklavung

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