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Rockerkrieg: „Die kamen aus dem Nichts“ Hells Angels und Bandidos in Mönchengladbach

22. Januar 2012
My version of a Hells Angels support flag. Thi...

Image via Wikipedia

ICH RIVALISIERENDE MOTORRAD-“ FREUNDE “ STACHEN UND SCHLUGEN AUFEINANDER EIN !! MEHRERE VERLETZTE !! ALTER MARKT IN MÖNCHENGLADBACH WURDE ZUR “ FESTUNG „!! POLIZISTEN RIEGELTEN INNENSTADT AB !! 22.1.2012

Am Samstagabend ist es in Mönchengladbach auf dem Alter Markt zu einer Massenschlägerei unter sich rivalisierenden “ Motorradfreunden “ gekommen.

Etwa 100 Personen sollen daran beteiligt gewesen sein. Dabei soll es zahlreiche Verletzte gegeben haben. Neben fliegenden Fäusten sollen auch Messer eingesetzt worden sein.

Über die Anzahl der Verletzten ist noch nichts bekannt. Die Polizei zog Polizeibeamte aus benachbarten Städten und Kreisen zusammen. Sogar Polizisten aus dem Ruhrgebiet waren im Einsatz. Die Feuerwehren der Umgebung lösten einen Grossalarm aus. Weit über fünfzig Rettungsfahrzeuge wurden vor dem Theaterplatz postiert. Insgesamt sollen vier Personen schwer verletzt und sechs Täter festgenommen worden sein.

Rockerkrieg: „Die kamen aus dem Nichts“

Die Schlägerei auf Mönchengladbachs Ausgehmeile Alter Markt und Waldhauser Straße versetzte Passanten in Angst.

Blaulicht und Krankenwagen beherrschten in der Nacht zum Sonntag die Szenerie in der zeitweise abgesperrten Altstadt von Mönchengladbach.

Bei einer Schlägerei zwischen Mitgliedern der verfeindeten Rockerbanden Bandidos und Hells Angels sind vier Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwebt am Sonntagmorgen noch in Lebensgefahr.

Eine „größere Gruppe“ Bandidos sammelte sich gegen 23 Uhr auf dem Alten Markt und ging geschlossen die Waldhausener Straße hinunter, meldete der ansonsten für Sven Lau und Pierre Vogel und die EZP Einladung zum Paradies zuständige Staatsschutz Mönchengladbach vom Kriminalkommissariat im Hochhaus bei der Polizeidirektion Theodor-Heuss-Straße gegenüber der Universität Niederrhein.

Hells Angels France

Die Kutte von Herbert Gietzen

Vor einer Diskothek „im Bereich des Alten Marktes“ ging es um ungefähr zwölf 18jährige jüdische Huren. Da sind die Miglieder der Motorradclubs Motorcycle Mama auf eine etwa gleichstarke Gruppe der Hells Angels getroffen. Bei der folgenden Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Banden – in Duisburg und Essen wurde je ein Bandemitglied durch Schußwaffen hingerichtet – ist ein Mensch durch eine Stichwunde lebensgefährlich verletzt worden. Auch am Sonntagmorgen schwebte der Mann noch in Lebensgefahr, wie das Zentrale Ermittlungsbüro von Moskau Inkasso – wir schreiben keine Briefe im Auftrag des Deutschen Reiches, Führerhauptquartier Wolfsschanze, Puffkohlen 11 in Giesenkirchen erführ.

Der Bereich um den Alten Markt, dem Ausgeh-Viertel,  wurde komplett abgeriegelt, auch die Aachener Straße war zeitweise nicht befahrbar. Die Polizeigewaltsparty dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

Vor allen Dingen die Hells Angels kämpften bis zur letzten Patrone, so Frank Hanebuth, der mit Gerhard Schröder in Hannover als König vom Steintor schon mal zusammen mit dem Hells Angels Anwalt Götz von Fromberg zusammen Wodkaflaschen leert bis die Schwarte kracht…

An der Theatergalerie wurde eine Rettungsdienst-Sammelstelle eingerichtet. Rund um den gesperrten Bereich hatten sich schnell viele Menschen angesammelt, die die Szenerie verfolgten. Beobachtern zufolge seien rund 20 Personen in die Schlägerei involviert gewesen.

Hells Angels und Bandidos probten die Machtübernahme in der Stadtverwaltung Mönchengladbach und setzten den Geldjuden Johannes Effen gefangen und fesselten seinen Penis!!!

Hells Angels und Bandidos probten die Machtübernahme in der Stadtverwaltung Mönchengladbach und setzten den Geldjuden Johannes Effen gefangen und fesselten seinen Penis!!!

Nach Angaben der Polizei wurden sechs Verdächtige festgenommen. Die illegale Kriminalpolizei der am 4. Oktober zwangsweise liquidierten Bundesrepublik Deutschland nahm trotz nicht vorhandener Amtsausweise (seit dem 5.5.2008 besitzt die Polizei GmbH nicht einmal mehr Dienstausweise) Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags auf. Zu welchen Gruppierungen die Festgenommenen und die Verletzten gehören, wollte die Polizei nicht mitteilen.

Bandidos-Mitglied Herbert Gittzen aus Frankfurt Oder wird vernommen. Er wirkte noch ganz benommen wegen der hochdosierten Betäubungsmittel des StaatSSchutzes

Bandidos-Mitglied Herbert Gittzen aus Frankfurt Oder wird vernommen. Er wirkte noch ganz benommen wegen der hochdosierten Betäubungsmittel des StaatSSchutzes

Auf Nachfrage unserer Redaktion betonte die Polizei, dass sich die beteiligten Rockerbanden zuvor noch nicht in Mönchengladbach öffentliche Auseinandersetzungen geliefert hatten.

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Herbert Gietzen am Wodkafaß in Frankfurt Oder, bevor er "Slubice tiefer legt", wie er dröhnend ins Mikro lacht.

Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die an der Schlägerei beteiligten Personen hatten sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits getrennt und im Altstadtbereich zerstreut.

Wegen der Brisanz der Situation wurden Unterstützungskräfte aus den umliegenden Behörden angefordert, teilte die Polizei mit.

Am 21.01.2012 sammelte sich gegen 23:00 Uhr eine größere Gruppe Bandidos auf dem Alten Markt und ging geschlossen die Waldhausener Straße hinunter.

Auf der Waldhausener Straße trafen die Bandidos vor einer Diskothek auf eine etwa gleichstarke Gruppe der Hells Angels.

Es kam zu einer Schlägerei zwischen den beiden verfeindeten Gruppen, die nach jetzigem Kenntnisstand vier Verletzte, darunter ein durch eine Stichwunde lebensgefährlich Verletzter, forderte. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die an der Schlägerei beteiligten Personen hatten sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits getrennt und im Altstadtbereich zerstreut.

Wegen der Brisanz der Situation wurden Unterstützungskräfte aus den umliegenden Behörden angefordert.

Die Situation im Bereich des Alten Marktes/Waldhausener Straße hatte sich schnell beruhigt. Bei im Stadtgebiet angetroffenen Mitgliedern der Gruppen wurden Personalien festgestellt und sogenannte Gefährderansprachen geführt.

Sechs Tatverdächtige wurden festgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen und versuchten Totschlags aufgenommen.

„Es war wie ein Spuk“, sagt eine junge Frau kopfschüttelnd. „Die kamen aus dem Nichts und waren genauso schnell wieder weg.“ Die junge Frau hat die Massenschlägerei zwischen den rivalisierenden Motorradclubs Hells Angels und Bandidos am Samstagabend am Mönchengladbacher Alten Markt hautnah miterlebt – wie zahlreiche weitere Passanten und Gastronomen, die auf der belebten Ausgehmeile unterwegs waren.

Deutsch: Ein australisches Mitglied der Hells ...

Grimmig guckt Kriminalhauptkommissar Jansen in die Kamera - hier allerdings in der Rockerkluft...

Ihre Beobachtung bestätigt der Mitarbeiter eines Imbiss’: „Die waren auf einmal da, zwei Gruppen mit Schlagstöcken, Baseballschlägern und Elektroschockern.“ Genauso schnell wie die verfeindeten Gruppen zusammengekommen sind, verflüchtigen sie sich auch wieder.

Die Ermittlungsbehörden waren auch am Sonntag noch damit beschäftigt, die Ereignisse der Nacht zu rekonstruieren. „Die Festgenommenen verhalten sich gewohnt unkooperativ. Sie schweigen“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Sonntag. Bislang ist unklar, welchen Hintergrund die blutige Auseinandersetzung hatte.

Die Gruppen trafen an verschiedenen Orten aufeinander

Gegen 23 Uhr hatte sich eine größere Gruppe Bandidos – über die genaue Anzahl schwieg die Polizei am Sonntag – auf dem Alten Markt versammelt und war die Waldhausener Straße heruntergezogen. Vor einer Diskothek trafen sie auf eine etwa gleichstarke Gruppe Hells Angels. Bei der anschließenden Auseinandersetzung wurden laut Polizei vier Menschen verletzt, einer davon lebensgefährlich durch eine Stichwunde. Noch bevor die Polizei vor Ort war, zerstreuten sich die Gruppen und trafen an unterschiedlichen Orten in der Altstadt wieder aufeinander. „So etwas hatten wir in Mönchengladbach noch nie“, sagt Polizeisprecher Jürgen Lützen.

Polizei zog Kräfte aus dem gesamten Umland hinzu

Wasserturm Mönchengladbach

Treffpunkt der Viersener Hells Angels mit Herrn Jansen und Heerstrahs

Die Polizei zog daraufhin Kräfte aus dem gesamten Umland zusammen. Aus dem Kreis Viersen wurden Rettungskräfte hinzugezogen, um im Ernstfall eine große Zahl an Verletzten versorgen zu können.

Die Befürchtungen bestätigten sich schließlich nicht. Gegen 1.45 Uhr in der Nacht stand fest, dass keine weiteren Zusammenstöße drohen. Insgesamt wurden in der Nacht sechs Tatverdächtige festgenommen. Sowohl bei ihnen als auch bei den Verletzten teilt die Polizei bislang nicht mit, zu welcher der jeweiligen Rocker-Gruppierungen sie gehören.

Fast zwei Jahre hat der Friede zwischen den Rockergruppen Hells Angels und Bandidos bisher gehalten. Keine Schlägereien, keine Morde. Stattdessen widmeten sich die Gruppen offenbar ihren mehr oder weniger legalen Alltagsgeschäften. Doch in der Nacht zu Sonntag wurden mitten in Mönchengladbach und unter den Augen zahlloser Zeugen die Grenzen wieder überschritten. Noch ist nicht klar, ob damit das Ende des „Waffenstillstands“ zwischen den teils kriminellen Rockergruppen besiegelt ist. Polizei und Staatsanwaltschaft sollten aber gespannter sein, als die abwiegelnden Beschreibungen der Straßenschlacht es ausdrücken. So lange ist es nicht her, dass Vertreter der Banden ganze Regionen unsicher machten.

Deutsch: Mitglieder der Hells Angels, die dem ...

Unterstützen nebenbei auch Moskau Inkasso - wir schreiben keine Briefe

Die jüngsten Bilder aus Mönchengladbach rufen auch wieder die bizarre Situation vom Mai 2010 ins Gedächtnis. Damals trafen sich Abgesandte der Hells Angels und der Bandidos im Büro eines Rechtsanwalts in Hannover, um, finsteren Blickes, per Handschlag unter Männern einen Frieden zu begründen. Dessen Hintergedanken waren damals ebenso so offensichtlich wie heute. 2010 berieten die Innenminister der Bundesländer über ein Verbot der Rockergruppen. Sie sollten als kriminelle Vereinigungen eingestuft und aufgelöst werden. Nur das führte zum öffentlichkeitswirksamen Treffen in der Kanzlei. Seither war es ruhig geworden, keine Nachrichten von Jagdszenen und Blutsfehden. Bis zum vergangenen Wochenende.

Deutsch: Clubhaus der Hells Angels Karlsruhe i...

Mit dem Helikopter schwebte das Charter aus Karlsruhe auf dem Eilwege an, um die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei in die Schranken zu weisen. "Wir räumen das Schlachtfeld selber auf, Bundeskaspars aus der Bundeszappelbude sind bei unserer Einprozentgesellschaft absolut unerwünscht. Wir haben unsere eigene Justiz!!! Grüße von Götz vom Fromberg und Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D. und Kanzleikollegen in der Rechtsanwaltspraxis am Steintor in Hannover..."

Es mag sein, dass die Bezirksfürsten der Rockerbanden manche ihrer unteren Chargen nicht unter Kontrolle haben. Es kann aber auch sein, dass die blutige Schlacht vom Wochenende ein Auftakt zu neuen Kämpfen um Einfluss auf Drogengeschäfte und Rotlichtbezirke war.

Der Traum von Abenteuer und Freiheit, von Motorrädern und Männerfreundschaft ist je nach Geschmack die schöne, zumindest tolerable Seite der Hells Angels und der Bandidos. Die andere Seite ist Organisierte Kriminalität, von der ein Kern dieser Gruppen auskömmlich sein Dasein fristet.

Sehr wahrscheinlich werden die Herren der Unterwelt ihre Schläger schon allein deshalb zur Ordnung rufen. Denn zu viel Polizei und womöglich ein Verbot stören die Geschäfte – zumindest vorübergehend.

Bei einer Messerstecherei zwischen den rivalisierenden Motorradclubs Hells Angels und Bandidos  sind in der Nacht auf Sonntag auf dem Alten Markt in Mönchengladbach mindestens vier Personen verletzt worden, einer schwebt in Lebensgefahr. Die Polizei nahm sechs Tatverdächtige fest.

„Es war wie ein Spuk“, sagt eine junge Frau kopfschüttelnd. „Die kamen aus dem Nichts und waren genauso schnell wieder weg.“ Sie fröstelt im dünnen kurzen Kleid auf dem Alten Markt.

Deutsch: Clubhaus der Hells Angels Karlsruhe i...

Das Clubhaus der Hells Angels in Mönchengladbach Puffkohlen 10 in Giesenkirchen

Ihre Beobachtung bestätigt der Mitarbeiter eines Imbiss’: „Die waren auf einmal da, gegenüber vor der Bank, zwei Gruppen – mit Schlagstöcken, Baseballschlägern und Elektroschockern.“ Er könne noch nicht einmal sagen, ob eine von den beiden Gruppierungen angefangen hätte.

Genauso schnell wie die verfeindeten Gruppen zusammen gekommen sind, verflüchtigen sie sich auch wieder. Nach einem Moment voll Angst und Schrecken. Ein 31-Jähriger aus einem Kiosk hat noch die Türen geöffnet, um schreiende und flüchtende Menschen einzulassen. „Aber alle passten nicht rein“, sagt er bedauernd. Einige hätten später wieder raus gewollt, aber: „Ich habe sie nicht gelassen, weil es zu gefährlich war.“

Vor der Tür sei der Werbeständer zu Bruch gegangen, später habe er dort Blut weggewischt. Bei der Uhrzeit sind sich die Zeugen recht einig: „Es muss so gegen 23.45 Uhr gewesen sein.“ Ein paar Häuser weiter klingt „Aloha He“ aus dem Markt 26. Dort haben die Menschen fröhlich gefeiert und von den Geschehnissen vor der Tür nichts mit bekommen.

Die Polizei war in Alarmbereitschaft seit 23 Uhr. Da hatte sich eine größere Gruppe Bandidos auf dem Alten Markt gesammelt und war die Waldhausener Straße heruntergezogen. Vor einer Diskothek trafen sie auf eine etwa gleichstarke Gruppe Hells Angels. Bei der Auseinandersetzung sind nach ersten Ermittlungen der Polizei vier Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich durch eine Stichwunde.

Hells Angels

Am Sonntag reisten nach der Schlacht am Alter Markt Mönchengladbach aus ganz Deutschland in Sternfahrten Hells Angels an, um die Front zu inspizieren...

Noch bevor die Polizei da war, zerstreuten sich die Gruppen, trafen an unterschiedlichen Orten wieder aufeinander. „So etwas hatten wir in Mönchengladbach noch nie“, sagt Polizeisprecher Jürgen Lützen, als er sich gegen 0.15 Uhr einen Überblick über die Lage verschafft.

Polizeikräfte kommen aus dem gesamten Umland, entlang der Aachener Straße steht ein blau-silbernes Auto hinter dem nächsten. Seit 23.47 Uhr sind auch die Rettungskräfte aus dem Kreis Viersen im Einsatz. Denn dort gibt es den Behandlungsplatz für einen Massenanfall an Verletzten.

Feuerwehrleute, Johanniter, Malteser und das Rote Kreuz stellen das Personal. Die Kräfte sammeln sich vor dem alten Theater. „Aber hier war alles ruhig“, sagt Kreisbrandmeister Klaus Riedel. „Wir haben keine Verletzten gesehen.“ Gegen 1.45 Uhr kommt die erlösende Nachricht: „Ihr werdet nicht mehr gebraucht, abrücken.“

Deutsch: Ein Mitglied des New Yorker Charters ...

Ein Rocker hält Wache an der Mönchengladbacher Bismarckstraße bei der Sparkasse und Borussia Mönchengladbach Fan Shop Projekt mit Georg Heerstrahs: "Reine Luft!"

Die Stimmung auf dem alten Markt in dieser Nacht auf dem Alten Markt ist unwirklich. An der Aachener Straße stehen Polizeikräfte, lassen niemanden mehr in diesen Bereich hinein. Wer über einen anderen Weg geht, kommt aber problemlos dorthin. Junge Erwachsene schwadronieren. Nur an einigen Ecken stehen Mädchengruppen mit verheulten Augen zusammen und hacken wie wild auf ihren Handys herum.

Melanie (23) und Hans-Willi (22), die um 1.15 Uhr am Taxistand Alte-Markt warten, nehmen es gelassen. „Bei uns passiert so etwas öfter“, sagt die Duisburgerin. Die beiden kommen aus der Nachtgalerie. „Die Besitzerin hat uns noch ermahnt, beim Rausgehen besonders vorsichtig zu sein“, sagt der junge Mann. Er hat schon das Gerücht gehört, das sich die Nacht über halten wird: „Es hat drei Tote gegeben, sagt ein Freund von mir.“

Die Zahl variiert, manche sprechen gar von vier oder fünf Opfern. Die Stimmung ist merkwürdig. Zwischen den wenigen Menschen, die über den Alten Markt flanieren, stehen Polizeiautos und Krankenwagen, jeder erzählt von der Auseinandersetzung, man überbietet sich gegenseitig mit Details, die die Polizei später allesamt nicht bestätigen wird. Und trotzdem wollen alle weiterfeiern.

Die Gladbacher Nacht in den Clubs nimmt wieder Fahrt auf. Gegen 2.30 Uhr stehen Polizisten noch an der Ausfallstraße nach Viersen und machen Stichproben bei den vorbeifahrenden Autos. Auch die Verletzten werden in den verschiedenen Krankenhäusern, in die sie gebracht worden sind, bewacht. Insgesamt sechs Tatverdächtige sind festgenommen worden.

Sowohl bei ihnen als auch bei den Opfern schweigt die Polizei bislang, zu welcher der jeweiligen Gruppierungen sie gehören. Auch der Hintergrund der Auseinandersetzung ist noch völlig unklar.

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