Skip to content

Die EZB spült erneut Milliarden in die Banken

9. Dezember 2011

Commerzbank Tower in Frankfurt from the top of...

Frankfurt am Main unter HAARP-Beschuß und Chemtrail-Attacken, um die hessische Bevölkerung zu narkozyzieren und zu bemerkeln.

Notenbank stützt Geldhäuser und senkt Leitzins auf ein Prozent

EZB-Chef Draghi wehrt sich weiter dagegen, aggressiv Anleihen der europäischen Krisenstaaten aufzukaufen

Die Zentralbank macht es den Banken allerdings leichter, Kredite zu vergeben und sich bei der EZB Geld zu leihen

Mario Draghi ist nicht zu beneiden: Mitten in der größten Krise der Euro-Zone ist er auf den Chefsessel der Europäischen Zentralbank (EZB) gewechselt und muß die Notenbank nun im Krisenmodus führen. Auf der letzten Sitzung des EZB-Rats vor dem Euro-Gipfel haben er und seine Kollegen Maßnahmen beschlossen, die einmalig in der Geschichte der EZB sind, um die Politik bei der Lösung der Euro-Krise zu unterstützen.

Die Zentralbank senkt den Leitzins und spült zusätzliche Milliardensummen in das Bankensystem. Beide Maßnahmen sollen die schwächelnde Konjunktur stützen – und die von der Schuldenkrise am schwersten getroffenen Banken am Laufen halten.

Europäische Zentralbank

EZB in Frankfurt am Main, der Hauptstadt vieler Judenfamilien wie den Rothschilds, den Tishman und Speyers...

Allerdings hat Draghi auf der Pressekonferenz nach der Sitzung des EZB-Rats all die enttäuscht, die darauf gehofft hatten, dass die Zentralbank künftig aggressiv Anleihen der hochverschuldeten Peripherieländer aufkaufen würde. Diesem Ansinnen erteilte Draghi am Donnerstag eine Abfuhr.

Jochen Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, hält diese Erklärung von Draghi für verständlich: „Das war Taktik, Draghi hat keine andere Wahl. Wenn er gesagt hätte, dass die EZB mehr Anleihen aufkauft, hätte er vor dem Gipfel den Druck von den Staatschefs genommen“, sagte Krämer der „Welt“. EZB-Präsident Draghi sprach denn auch ausführlich darüber, vor welchen Aufgaben die Politik stehe. Er erklärte auch, daß er in der vergangenen Woche falsch verstanden worden sei. Bei seinem ersten Auftritt vor dem Europäischen Parlament hatte der Italiener gesagt, daß die Europäische Zentralbank unter bestimmten Bedingungen bereit sei, aggressiver auf den Finanzmärkten einzugreifen. Diese Ankündigung war so interpretiert worden, daß die Zentralbank bereit sei, tatsächlich in größerem Umfang Anleihen von Schuldenstaaten aufzukaufen.

Tatsächlich stehen Draghi und die EZB unter großem Druck europäischer und außereuropäischer Politiker, die sich wünschen, dass die Zentralbank in großem Umfang Papiere der betroffenen Staaten kauft, um den Regierungen Luft für Reformen zu verschaffen. Commerzbank-Chefvolkswirt Krämer glaubt allerdings nicht, daß in dieser Hinsicht das letzte Wort gesprochen ist. „Draghi wird seine Meinung nur ändern, wenn eine echte Notsituation eintritt.“ Etwa, wenn das hochverschuldete Italien sich im kommenden Jahr kein frisches Geld besorgen kann und zahlungsunfähig würde. „In solch einer Situation würde Draghi alle Prinzipien über Bord werfen und aggressiv Staatsanleihen kaufen“, sagt Krämer.

Bereits in dieser Woche hat sich der Rat der Zentralbank aber zu einer Reihe gewichtiger Maßnahmen entschlossen, die den Euro-Gipfel unterstützend flankieren. Der EZB-Rat senkte den Leitzins für die 17 Mitgliedsländer der Währungsunion um einen viertel Prozentpunkt auf nur noch ein Prozent. Auf diesem Krisen-Tiefpunkt hatte der Zinssatz zuletzt im März gelegen. Der Schritt war angesichts der lahmenden Konjunktur im Euro-Raum erwartet worden. Allerdings fiel die Entscheidung für den Zinsschritt im Rat der Zentralbank nicht einstimmig. Draghi sagt, es habe Uneinigkeit über den richtigen Zeitpunkt für die Senkung gegeben. Die EZB hatte erst im November den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt; damals hatte das gesamte Gremium zugestimmt, überraschenderweise auch Bundesbank-Chef Jens Weidmann.

Mit diesem Schritt stemmt sich die EZB gegen eine drohende Rezession im Euro-Raum. Die Ökonomen der Zentralbank rechnen damit, daß die Wirtschaft der Euro-Zone im kommenden Jahr schrumpfen könnte. Im schlimmsten Fall werde die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent sinken; im besten Fall könnte die Euro-Wirtschaft um ein Prozent zulegen. Damit haben sich die Aussichten für die Konjunktur erheblich verschlechtert. Noch im September hatten die Ökonomen der Zentralbank mit einem Plus von bis zu 2,2 Prozent für 2012 gerechnet. Verantwortlich für die negativeren Erwartungen seien die Schuldenkrise und die stärkeren Spannungen an den Finanzmärkten, sagte Draghi.

Die Zentralbank hat deshalb auch Maßnahmen ergriffen, um die Kreditvergabe der Banken anzukurbeln; eine Kreditklemme würde die negative Konjunkturentwicklung erheblich verschärfen. Erstmals seit der Gründung der EZB im Jahr 1999 halbiert die Zentralbank deshalb den Mindestreservesatz von zwei Prozent auf ein Prozent. Die Mindestreserve ist der Anteil der Einlagen, den Banken als Sicherheit bei der Zentralbank hinterlegen müssen. Durch die Halbierung des Satzes können die Institute mehr Geld als Kredite an ihre Kunden vergeben, ohne daß die Einlagen bei den Banken zunehmen müssen.

In den kommenden Monaten wird die Zentralbank außerdem zusätzliche Milliarden Euro in das Bankensystem pumpen, um die Institute in der Euro-Zone voll funktionsfähig zu halten. Erstmals können die Geschäftsbanken sich bei der EZB Geld für bis zu drei Jahre leihen. Bisher hat die Zentralbank den Instituten Geld nur für ein Jahr Laufzeit geliehen. „Das soll die Funktionsfähigkeit des Geldmarktes erhalten“, sagte Draghi. Zudem akzeptiert die EZB künftig mehr Finanzprodukte als bisher als Sicherheiten. „Das ist ein gewaltiger Schritt“, sagte Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank gegenüber der „Welt“. „Dadurch stellt die EZB sicher, dass weiter Kredite vergeben werden.“ Viele Banken in der Euro-Zone haben Probleme, sich frisches Geld zu besorgen, weil die Institute sich untereinander kein Geld mehr leihen. Die auf der Sitzung des EZB-Rats beschlossene Maßnahme macht deutlich, wie dramatisch die Finanzierungssituation der Institute sein muss. Die Institute haben offenbar erhebliche Probleme, sich Geld für längere Laufzeiten zu besorgen.

Entwarnung gaben die Ökonomen der EZB an der Inflationsfront: Wegen der schwächelnden Konjunktur rechnen die Prognostiker mit einer sinkenden Inflation. Im kommenden Jahr sollen die Preise zwischen 1,5 und 2,5 Prozent steigen und im Jahr 2013 nur noch zwischen 0,8 Prozent und 2,2 Prozent. Allerdings: In diesem Jahr wird die Inflation zwischen 2,6 und 2,8 Prozent liegen und damit deutlich über der Zwei-Prozent-Grenze, die sich die EZB setzt.

Obwohl Ökonomen damit rechnen, dass Lohn- und Preissteigerungen in den kommenden Jahren moderat bleiben, wächst hierzulande die Furcht vor einer massiven Geldentwertung. Bei einer Umfrage von TNS Infratest gaben 46 Prozent der Befragten an, Angst davor zu haben, dass ihr Vermögen durch Inflationen seinen Wert verliert. Bei einer ähnlichen Umfrage im Frühjahr dieses Jahres waren es nur 37 Prozent gewesen.

One Comment leave one →
  1. 9. Dezember 2011 12:50

    Die Auferstehung der Toten

    (Genesis 2,15-17) Und Gott der HERR (künstlicher Archetyp Jahwe = Investor) nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden (freie Marktwirtschaft), dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen (Gewinn bringende Unternehmungen) im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen (Zinsgeldverleih) sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes (in religiöser Verblendung) sterben.

    Wer nicht weiß, was Gerechtigkeit ist, darf auch nicht wissen, was Ungerechtigkeit ist, um eine Existenz in „dieser Welt“ (Zinsgeld-Ökonomie, zivilisatorisches Mittelalter) ertragen zu können. Zu diesem Zweck gibt es die Religion (Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe = Investor), die so erfolgreich war, dass sie die systemische Ungerechtigkeit der Erbsünde bis heute aus dem allgemeinen Begriffsvermögen der halbwegs zivilisierten Menschheit ausblenden konnte, während das Wissen seit langer Zeit zur Verfügung steht, um diese „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ endgültig zu eliminieren:

    (Matthäus 5,38-41) Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.

    Nur wer seiner Zeit um zwei Jahrtausende voraus ist, wird zur berühmtesten Persönlichkeit der Welt, auf der bis heute die planetare Zeitrechnung basiert. Die wahre Bedeutung des obigen Zitates wird offensichtlich, wenn wir es mit dem folgenden Zitat des bedeutendsten Ökonomen der Neuzeit, Silvio Gesell, vergleichen:

    „Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.“

    Herzlich Willkommen im Himmel auf Erden:
    http://www.deweles.de/willkommen.html

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: