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Griechen flippen wegen Ouzoverbot und Sparzwang aus – Aufruhr in Thessaloniki: „Wir wollen Party machen anstatt den Terroristen in den Banketagen weiter Zinsen zu zahlen!“

12. September 2011
Municipal Flag of Thessaloniki

Municipal Flag of Thessaloniki

Bei Protesten von mehr als 25.000 Menschen gegen die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung ist es am Samstag in Thessaloniki zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte Tränengas gegen Demonstranten ein, die mit Leuchtpistolen, Steinen und Stöcken bewaffnet waren. Laut Polizei wurden zwei Demonstranten verletzt. Zwei Personen wurden verhaftet, fast 100 weitere festgenommen.

Ministerpräsident Giorgos Papandreou erklärte, Athen werde trotz der Rezession seine ehrgeizigen Sparziele einhalten. Die Massenproteste fanden vor Papandreous Rede in Thessaloniki statt. Rund 5.000 Polizisten waren im Einsatz. Zu den Organisatoren der Kundgebungen gehören die zwei größten griechischen Gewerkschaften, Studenten, Taxifahrer und Fußballfans.

Am Samstagvormittag waren bereits 2.000 Menschen zu einer friedlichen Demonstration in der Hauptstadt Athen auf die Straße gegangen. Papandreou erklärte, er werde entscheidende Reformen vorantreiben und Griechenland vor dem Bankrott retten. Die Regierung werde „all die wichtigen Veränderungen durchsetzen, die unser Land seit Jahren gebraucht hat“. Die Bemühungen dürften nicht auf halbem Wege eingestellt werden, so Papandreou.

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  1. 12. September 2011 10:07

    “Die Entwicklung vom Herdenmenschen, vom Teilmenschen zum selbständigen Vollmenschen, zum Individuum und Akraten, also zum Menschen, der jede Beherrschung durch andere ablehnt, setzt mit den ersten Anfängen der Arbeitsteilung ein. Sie wäre längst vollendete Tatsache, wenn diese Entwicklung nicht durch Mängel in unserem Bodenrecht und Geldwesen unterbrochen worden wäre – Mängel, die den Kapitalismus schufen, der zu seiner eigenen Verteidigung wieder den Staat ausbaute, wie er heute ist und ein Zwitterding darstellt zwischen Kommunismus und Freiwirtschaft. In diesem Entwicklungsstadium können wir nicht stecken bleiben; die Widersprüche, die den Zwitter zeugten, würden mit der Zeit auch unseren Untergang herbeiführen, wie sie bereits den Untergang der Staaten des Altertums herbeigeführt haben.”

    Silvio Gesell

    Das die freie Marktwirtschaft immer wieder zerstörende Negativprinzip des Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz – sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten) kann erst dann durch eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform beseitigt werden, wenn die reale Angst vor der Auslöschung unserer gesamten “modernen Zivilisation” größer geworden ist, als die seit Urzeiten eingebildete Angst vor dem “Verlust” der Religion (selektive geistige Blindheit gegenüber makroökonomischen Konstruktionsfehlern):

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/08/die-7-plagen.html

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