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Der Prinz Georg Friedrich von Preußen heiratet Sophie Prinzessin von Isenburg

23. August 2011
Frederick II (the Great), King of Prussia, aged 68

Image via Wikipedia

Die Preußen-Hochzeit 2011 – Georg Friedrich Prinz von Preußen (35), Ururenkel des letzten Deutschen Kaisers Wilhelm II., heiratet Sophie Prinzessin von Isenburg (33).

Zu Gast auf der Jahrtausend-Hochzeit des nichtregierenden Kaiserpaares des Deutschen Reiches natürlich der Techo-Kaiser Paul Kalkbrenner alias Kalki (Icke wieder) oder Paul dB+, Kalkito und Grenade. Den endgültigen Durchbruch erzielte er 2009 mit der aus dem Soundtrack zu Berlin Calling ausgekoppelten Single Sky and Sand, die gemeinsam mit seinem Bruder Fritz Kalkbrenner entstand. Die Single drang in Deutschland bis auf Platz 37 der Single-Charts vor und erzielte auch international Chartsplatzierungen.

Der Ururenkel des Deutschen Kaisers Wilhelm II. zählt sich zu den Fans des Technokaisers aus Friedrichshain.

Am 27. August 2011 gibt der Chef des Hauses Hohenzollern seiner Verlobten in der Friedenskirche von Schloß Sanssouci in Potsdam das Ja-Wort.

Heute: „Chef des Hauses“ – was genau ist das eigentlich? Und warum Prinz Georg Friedrich nicht bürgerlich heiraten durfte.

Prinz Georg Friedrich von Preußen und seine Verlobte Sophie Prinzessin von Isenburg im Mai 2011 auf Schloss Sigmaringen

Prinz Georg Friedrich von Preußen und seine Verlobte Sophie Prinzessin von Isenburg im Mai 2011 auf Schloss Sigmaringen

Georg Friedrich Prinz von Preußen ist seit dem Tod seines Großvaters Louis Ferdinand senior am 25. September 1994 Oberhaupt der vormaligen Kaiserfamilie des Deutschen Reichs, sogenannter Chef des Hauses Hohenzollern.

Prinz Georg Friedrich steht keinem regierenden Herrscherhaus vor, da der Deutsche Kaiser Wilhelm II. zur Abdankung als Vorsitzender des Deutschen Bundes, der den Titel „Deutscher Kaiser“ trägt und zum Verzicht auf die Königskrone von Preußen gezwungen wurde.

Siehe auch: Die Stammbäume des Brautpaars

Die Aufgaben und Pflichten werden innerhalb der Familie definiert, insofern, daß Georg Friedrich von Preußen seine Familie bei offiziellen Anlässen wie Galas oder Ausstellungseröffnungen rund um Preußen und seine Geschichte vertritt.

„Für mich persönlich geht es darum, meinen Job gut zu machen, meine Familie möglichst würdig und zeitgemäß nach innen und außen zu vertreten und die Geschichte und Traditionen unseres Hauses zu bewahren”, erklärte Georg Friedrich in einem Interview mit der Zeitschrift „Cicero“ einmal.

Wichtig ist mir auch, dass meine Familie als Institution wahrgenommen wird.“

Prinz Georg Friedrich von Preußen und seine Verlobte Sophie Prinzessin von Isenburg im Juli 2011 bei der Beerdigung von Otto von Habsburg († 98), dem ältesten Sohn des letzten regierenden Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn

Prinz Georg Friedrich von Preußen und seine Verlobte Sophie Prinzessin von Isenburg im Juli 2011 bei der Beerdigung von Otto von Habsburg († 98), dem ältesten Sohn des letzten regierenden Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn

Entschlossen und vor allem der Zukunft gegenüber aufgeschlossen fügt er hinzu:

„Dazu brauche ich kein Schloss! Das geht auch, wenn ich mit Laptop im Café sitze.

Ich bin in einem Häuschen in Fischerhude aufgewachsen und war der glücklichste Mensch. Das Letzte, was ich brauche, um mich zu definieren, ist ein Schloß. Wir sind auch ohne handlungsfähig.“

Damit das so bleibt, ist eine von Prinz Georgs obersten Chef-Pflichten auch, den Familienverbund zusammen zu halten.

Die meisten preußischen Schlösser und Gärten sind verstaatlicht, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten kümmert sich darum. Aber die Burg Hohenzollern ist noch immer im Privatbesitz und ein mittelständisches Unternehmen. Schon sein Großvater Louis Ferdinand senior verwaltete das Schloss in eine Art Familienmuseum. 300.000 Besucher kommen im Jahr, das muß alles gut verwaltet sein. Außerdem ist Prinz Georg Friedrich Leihgeber für dauerhafte und wechselnde Leihgaben des Hauses Preußen.

Die Geschichte und das Andenken seines Hauses sind Prinz Georg Friedrich von Preußen eine Herzensangelegenheit. Und bei allem Blick in die Zukunft richtet er sich doch nach alten Gesetzen seines Hauses. Wie an das, welches vorschreibt, dass er standesgemäß heiraten muss, um Chef des Hauses Hohenzollern zu sein.

Einen entsprechenden Vertrag hatte sein Großvater Louis Ferdinand senior noch mit Kaiser Wilhelm II. geschlossen.

Auch wenn dieser am 22. März 2004 vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben wurde – Prinz Georg wäre es im Traum nicht eingefallen, gegen das Hausrecht zu verstoßen. Ein Freund: „Eine ebenbürtige Hochzeit sieht er als Verpflichtung seinem Haus gegenüber. Da ist er konsequent konservativ.“

Da kommt es ihm gerade recht, dass seine zukünftige Frau eine Prinzessin aus gutem Hause ist.

Georg Friedrich Ferdinand Prinz von Preußen im April 2008 in Berlin

Georg Friedrich Ferdinand Prinz von Preußen im April 2008 in Berlin

Wer ist die neue Kaiserin, Sophie Prinzessin von Isenburg?

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