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Gefährliche Kassenbons – Erektionsstörungen und Ejakulationsprobleme

16. August 2011

Supermarktkassen, Fahrkartenautomaten und Quittungen – Kassenbons können gefährlich sein. Denn sie enthalten giftige Chemikalien, so das Ergebnis einer Studie von Greenpeace.

Chemikalie in Plastikware Bisphenol A (BPA) führt zu Erektionsstörung

Chemikalie in Plastikware Bisphenol A (BPA) führt zu Erektionsstörung

Viele Kassenbons sind einer Untersuchung zufolge mit Giftstoffen belastet. Sieben von acht Kassenzetteln enthalten demnach die gesundheitsgefährdenden Chemikalien Bisphenol A oder S, wie eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung für das „Greenpeace Magazin“ ergab. Jeweils eine der Chemikalien konnte demnach in Quittungen zahlreicher Supermarktketten sowie von Automaten-Fahrkarten der Deutschen Bahn und Bons der Deutschen Post nachgewiesen werden. Lediglich in den Kassenzetteln von Lidl ließ sich laut Greenpeace keiner der Stoffe nachweisen.

Die nachgewiesenen Mengen überschritten teilweise den Tagesrichtwert, den ein schlanker Erwachsener laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit aufnehmen sollte. Beim Berühren der Bons werden aber nur sehr viel geringere Mengen frei. Allerdings sollten Eltern ihren Kleinkindern keine Kassenbons zum Spielen geben, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin.

Die Chemikalien sitzen auf der Oberfläche der Kassenbons und können über einfachen Hautkontakt in den Organismus gelangen. Neuesten Studien zufolge können schon kleinste Dosen Schaden anrichten. Alternativen gibt es bisher kaum.

Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG teilten mit, wenige alte Busse hätten noch Fahrkartendrucker, die mit dem belasteten Papier bestückt würden. Der Austausch solle Ende des Jahres 2011 abgeschlossen sein. Bei der S-Bahn ist möglicherweise noch solches Papier aus älteren Lieferungen in Automaten im Einsatz, wie ein Bahnsprecher sagte.

Aktuell werde die S-Bahn aber nur mit bisphenolfreiem Fahrkartenpapier beliefert.

Vor allem Bisphenol A steht seit Jahren in der Kritik, bisher vor allem im Zusammenhang mit Kunststoffen.

Seit Juni 2011 ist es in Babyflaschen EU-weit verboten.

In den aus Thermodruckpapier bestehenden Kassenbons ist die Chemikalie laut Greenpeace nicht nur viel höher konzentriert als in Plastik, sondern auch weniger fest gebunden. Sie wirkt ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und beeinflusst Fortpflanzung und Gehirnentwicklung.

Forscher fanden zudem Indizien dafür, dass sie die Reifung des Gehirns von Ungeborenen und Kleinkindern irreversibel schädigt.

Ein intensiver Kontakt mit dem in vielen Plastikwaren verwendeten Chemiestoff Bisphenol A (BPA) führt bei Männern zu Erektions- und Ejakulationsproblemen. Das fanden US-Forscher jetzt heraus.

BPA hatte zuvor bereits wegen einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch Babyschnuller für Schlagzeilen gesorgt.

n Deutschland hatten vor einigen Tagen mehrere Hersteller Babyflaschen aus dem Verkauf genommen, die mit BPA belastet sind. Anlass war eine Untersuchung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die BPA in den Produkten nachgewiesen hatte. Laut der Organisation kann Bisphenol A bei Föten, Säuglingen und Kleinkindern Schäden bei der Gehirnentwicklung verursachen.

Für die neue US-Studie, deren Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift „Human Reproduction“ veröffentlicht wurden, hatten die Forscher 634 Arbeiter in China befragt. Ein Teil von ihnen arbeitete in einer Fabrik, in der BPA in großen Mengen in der Produktion eingesetzt wird. Bei dieser Gruppe waren Erektionsprobleme vier Mal so häufig wie bei Arbeitern, die nicht mit BPA in Kontakt kamen.

Die Häufigkeit von Ejakulationsproblemen lag sogar um das Siebenfache höher. Die BPA-Dosen, denen die betroffenen Arbeiter ausgesetzt waren, lagen laut den Forschern um das 50-Fache über dem Durchschnittswert bei US-Bürgern.

Die Wissenschaftler forderten nun Studien, bei denen die Belastung der Testpersonen mit BPA geringer ist, „um den Einfluss auf das männliche Fortpflanzungssystem in der Bevölkerung besser einschätzen zu können“, erklärte Studienmitautor De-Kun Li, der für den Krankenversicherer Kaiser Permanente im US-Bundesstaat Kalifornien tätig ist. „Diese Studie wirft die Frage auf, bis zu welchem Niveau BPA ohne Gefahr für die Gesundheit ist.

2008 hatte eine Untersuchung des staatlichen US-Gesundheitsinstitut NIH gezeigt, dass BPA schwere Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns bei Föten und Neugeborenen haben kann. Im März 2010 verpflichteten sich darauf sechs große US-Anbieter von Babyschnullern und Nuckeln, bei der Herstellung kein BPA mehr zu verwenden.

US-Abgeordnete brachten kurz darauf einen Gesetzesentwurf ein, der die Nutzung von BPA bei allen Arten von Lebensmittelbehältern verbieten soll. Der Stoff wird aber auch in anderen Bereichen benutzt, unter anderem bei Zahnersatz.

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2 Kommentare leave one →
  1. Nasi Chaim Dönitz einzig wahrer Freund der Juden auf der Welt permalink*
    19. Oktober 2012 15:08

    http://www.propagazzi.com/html/twitter_sperrt_neonazis.html

    Twitter sperrt Neonazis

    Volksverhetzung
    Twitter sperrt Neonazis in Deutschland aus

    Der Kurznachrichtendienst Twitter hat erstmals einen Account in nur einem Land gesperrt. Der Zugang der verbotenen Neonazigruppe Besseres Hannover sei in Deutschland nicht mehr verfügbar, teilte der Anwalt des Microbloggingdienstes mit. Die Sperre lässt sich aber leicht umgehen.

  2. 18. November 2012 22:58

    Nun, wie wir alle wissen, waren die Mitglieder des MANHATTAN-PROJEKTS – der Organisation zur Schaffung der Atombomben – fast alle Juden.

    Fallstudie über die jüdische Intelligenz. Unter den in Schlesien geborenen Nobelpreisträgern sind viele Juden, und auch einige Preisträger, bei denen das Judentum nicht identifiziert werden konnte.

    Quizfrage: Wieviel Prozent der Preisträger sind Juden?

    1. etwa 3% entsprechend dem Anteil der Juden an der Bevölkerung des Deutschen Reichs
    2. etwa 33%, entsprechend einem Drittel an der Bevölkerung des Deutschen Reichs
    3. etwa 50%, entsprechend der Hälfte an der Bevölkerung des Deutschen Reichs
    4. etwa 75%, entsprechend drei Vierteln an der Bevölkerung des Deutschen Reichs

    http://www.propagazzi.com/html/das_judenbuch.html

    Unter den richtigen Einsendern der Endlösung wird wie immer eine Reise nach Jerusalem verlost, dazu gibt es so viele Jaffa-Orangen wie sie essen möchten.

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