Skip to content

Jobcenter um Geld betrogen: Freiheitsstrafe für den Jevermann

14. August 2011
The young Emperor Franz Joseph

Der 34jährige Jevermann erschlich sich 15.000 Euro vom Jobcenter Friesland.

Wie das Land, so das JeverArbeit bei Kurierdienst als Freizeitbeschäftigung beim Jobcenter Friesland angegeben. Der 34jährige Jevermann sowie fünf seiner Kollegen und sein Chef gaben nur einen Bruchteil ihres Verdienstes an. Damit erschlichen sie sich 15.000 Euro vom Jobcenter Friesland.

Jever – Der Jevermann und seine Saufkumpane wollen im Monat nicht mehr als 165 Euro verdient haben und bezogen deshalb vom Jobcenter Friesland in Jever volle Unterstützung. Doch dann flog der Betrug auf, denn die sechs Mitarbeiter eines Kurierdienstes mit dem Jever-Mann als Chef verdienten erheblich mehr als 165 Euro im Monat. Am Freitag musste sich einer der sechs Beschuldigten wegen Betrugs vor dem Oldenburger Landgericht verantworten.

Der 34jährige Jevermann aus Wilhelmshaven hatte Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Jever eingelegt. Dort war der Jever-Mann wegen seiner Beteiligung am Betrug zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Dabei blieb es gestern auch bei der Verhandlung im Landgericht. Der Angeklagte zog seine Berufung zurück, nachdem die Vorsitzende Richterin signalisiert hatte, dass er mit seinem Wunsch nach einem Freispruch keine Chance haben werde.

Jahrelang hatte der Jever-Mann vom Jobcenter in Jever volle Unterstützung für den Lebensunterhalt erhalten – insgesamt rund 15.000 Euro.

Gleichzeitig war er – wie seine fünf Kollegen auch – aber bei einem Kurierdienst tätig gewesen und hatte monatlich rund 1.000 Euro verdient.

Dem Jobcenter Friesland aber hatten die sechs Mitarbeiter erzählt, lediglich 165 Euro monatlich zu bekommen.

Die Arbeit bei dem Kurierdienst stellten sie als Freizeitbeschäftigung dar, die nicht aufs Geldverdienen angelegt gewesen sei.

Das könne man einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange zumache, kommentierte gestern die Richterin die Ausführungen des Angeklagten.

Dass der Betrug lange Zeit unentdeckt geblieben war, lag unter anderem auch am Chef des Kurierdienstes. Er hatte die 165-Euro-Geschichte seiner Mitarbeiter gedeckt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: