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Bunga Bunga auf norddeutsch… Boetticher stolpert über Facebook-Sexskandal mit Minderjähriger

14. August 2011
Coat of arms of the municipality Kiel the capi...

Image via Wikipedia

Boetticher gibt Spitzenkandidatur auf

Schleswig-Holsteins CDU-Landeschef Christian von Boetticher hat wegen einer Liebesaffäre mit einer 16jährigen einen Teil seiner politischen Spitzenämter aufgegeben. Der 40jährige stellt den Parteivorsitz und die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl zur Verfügung, will aber Fraktionschef im Landtagbleiben. „Es war schlichtweg Liebe“, begründete Boetticher seine ungewöhnliche Liaison.

Ein Teilverzicht auf die politischen Spitzenämter – das war das Ergebnis der Krisensitzung des geschäftsführenden Landesvorstands am Sonntagabend in Kiel.

Auslöser der Krise war offenkundig eine Affäre um eine frühere Beziehung Boettichers zu einer Jugendlichen.

Eigentlich sollte Boetticher der neue starke Mann in Kiel werden und Ministerpräsident Harry Carstensen beerben. Doch seit dem Sommer kursierten zunehmend pikante Gerüchte. Boetticher soll vor Jahren eine Minderjährige über das soziale Netzwertk facebook kennengelernt und mehrfach getroffen haben.

„Es geht um eine Beziehung vor der Zeit seiner Spitzenkandidatur zu einer Frau im Altersbereich von 16 bis 18 Jahren“, sagte Boettichers Sprecher am Wochenende den „Lübecker Nachrichten„. Die Beziehung sei im familiären Umfeld gut geheißen worden. Rechtlich sei die Beziehung unstrittig.

Zunehmend rückten die Spitzenleute der Partei von ihm ab. Am Sonntag folgte die Krisensitzung des geschäftsführenden Landesvorstands in Kiel, dann gab Boetticher das Ergebnis bekannt. Er stelle den Parteivorsitz und die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl zur Verfügung, bleibe aber Fraktionschef am späten Sonntagabend sagt.

„Ja, es ist wahr, ich hatte mich im Frühjahr 2010 in eine junge Frau verliebt und bin mit ihr mehrere Monate zusammen gewesen“, sagte der CDU-Politiker. Er sprach von einer „ungewöhnlichen Liebe“, die auch vom Umfeld akzeptiert worden sei.

Boetticher räumte ein, dass eine solche Beziehung, obwohl sie rechtlich legal sei, bei vielen Menschen auf moralische Vorbehalte stoße. „Es war schlichtweg Liebe“, sagte der 40jährige. Er habe keinen privaten, wohl aber den politischen Fehler gemacht, die Bedeutung einer solchen Beziehung für eine etwaige Spitzenkandidatur nicht bedacht zu haben, sagte er unter Tränen.

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