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13. August 2011 – Das Mafia-Gesetz des Schweigens

14. August 2011
Die Polizeibeamten fanden mehrere Patronenhülsen in einem Umkreis von 100 Metern

Die Polizeibeamten fanden mehrere Patronenhülsen in einem Umkreis von 100 Metern

The Fall of the Berlin Wall, 1989. The photo s...

Image via Wikipedia

Das Mafia-Gesetz des Schweigens funktioniert auch vor Gerichten in Berlin und führt zum Freispruch.

Wie man als Mitglied einer arabischstämmigen Großfamilie erfolgreich der Bestrafung entgeht – lesen Sie mal…

Es beginnt mit einer Hochzeit (ob aus Liebe, sei dahingestellt). 300 Leute in einem Neuköllner Festsaal, plötzlich eine Schlägerei, die Polizei räumt. Kurz darauf sind 30 Polizisten nötig, um die Meute erneut auseinanderzubringen. Totschläger, Knüppel, Messer werden sichergestellt.

Die Polizisten haben ihren Kopf hingehalten. Müssen im Milieu ermitteln. Sammeln Zeugenaussagen. Ein Staatsanwalt ermittelt. Ein Richter wälzt Akten über Akten.

Doch der Prozess geht aus wie das Hornberger Schießen! Die Angeklagten (Autohändler, Hartz-IV-Empfänger) leisten sich zwei der teuersten Anwälte Berlins, schweigen. Der Hauptbelastungszeuge ist einfach mal weg, was auch immer das bedeuten mag.

November 2010: Kriminalisten sichern Spuren der Schießerei in der Emser Straße

November 2010: Kriminalisten sichern Spuren der Schießerei in der Emser Straße

Zeuge Nr. 2 (arabischstämmige Großfamilie, Hartz IV) druckst: „Keine Erinnerung.“

Richter: „Woran liegt’s?“

Er (grinst): „Habe eben ein schlechtes Gedächtnis!“

Auch geparkte Autos in Berln Neukölln hatten Einschusslöcher

Auch geparkte Autos in Berln Neukölln hatten Einschusslöcher

Zeuge Nr. 3 (arabischstämmige Großfamilie, Hartz IV) mault: „Ich will nichts sagen.“

Richter: „Aber Sie müssen.“

Er (grinst): „Zu lange her.“

Richter: „Als Zeuge sind Sie zur Wahrheit verpflichtet! Nur wenn Sie bei der Polizei gelogen haben, als Sie die Angeklagten belasteten, können Sie die Aussage verweigern, um sich nicht selbst zu belasten.“

Er: „Verstehe kein Deutsch!“

Dem Richter bleibt nichts anderes übrig: Freispruch.

Die Angeklagten und ihre Advokaten feixen. Der Steuerzahler des Landes Berlin darf alles bezahlen.

Urteilsspruch

Schießerei bleibt für Angeklagte folgenlos – Berlins berüchtigtster Serien-Straftäter Nidal R. (28) will dieses Mal Opfer gewesen sein

Freisprüche im Prozess nach der Schießerei zwischen arabischen Clans. Vor Gericht blieb vieles offen.

Berlin berüchtigtster Serien-Straftäter Nidal R. (28) will dieses Mal Opfer gewesen sein

Berlin berüchtigtster Serien-Straftäter Nidal R. (28) will dieses Mal Opfer gewesen sein

Sie hielten alle dicht und am Ende konnte nichts nachgewiesen werden: Die wilde Ballerei im November 2010 in Neukölln bleibt für die Angeklagten ohne Folgen. 17 Projektile hatten damals LKA-Ermittler aus geparkten Autos, Häuserwänden und dem Straßenasphalt gezogen. Nidal „Mahmoud“ R. (28), Berlins bekanntester Intensiv-Verbrecher (über 80 Straftaten), und sein kleiner Bruder Fahdi (19) waren verletzt zurückgeblieben. Nidal R. mit einem Streifschuß, der Bruder hatte eine Kugel im Bein stecken. Grund der Schießerei war eine Bandenfehde zweier arabischer Clans. Es soll um Geld gegangen sein.

Seit Mai saßen fünf Männer aus arabischen Großfamilien wegen der Schießerei auf der Anklagebank. Jetzt sind die Clan-Mitglieder im Alter von 27 bis 42 Jahren vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen worden. „Die Beweisaufnahme hat den Vorwurf nicht bestätigt“, so das Gericht.

Nidal R. und sein Bruder verweigerten im Prozess die Aussage. Bei der Polizei hatten sie die Angeklagten beschuldigt. Die Angaben waren zu widersprüchlich für ein Urteil, so die Richterin. So konnten Ballistiker beispielsweise die Kugeln, von denen die beiden Brüder verletzt worden waren, keiner Waffe zuordnen. Grund: Die beiden wurden von Querschlägern getroffen, die Deformation der Kugeln war für eine genaue Analyse zu groß.

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