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Der Unterschlupf des kurdischen Wedding-Killers. Flucht des Doppelmörders dauerte 86 Stunden

9. August 2011

Mehmet Yildirim gibt Schwiegervater die Schuld – Nach seiner Festnahme hat der Doppelmörder von Wedding die Taten eingeräumt haben.

Siehe auch: SEK-Einsatz „Kurde Mehmet Yildirim“: Doppelmörder von Wedding in Neukölln gefasst

Nun muss sich Mehmet Yildirim für den Doppelmord, versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitz verantworten müssen.

Unterschlupf: Das SEK fasste Mehmet K. 600 Meter vor der Ruine an der Hannemannstraße.

Unterschlupf: Das SEK fasste Mehmet K. 600 Meter vor der Ruine an der Hannemannstraße.

86 Stunden dauerte die Flucht des mutmaßlichen Doppelmörders Mehmet Yildirim. Die Polizei stellte Mehmet Yildirim in Berliner Krankenhausruine86 Stunden lang bewachten schwer bewaffnete Bereitschaftspolizisten die Wohnanschrift seiner Ex-Frau Feride an der Hochstraße in Wedding, 86 Stunden lang jagten Berlins hartnäckigste Fahnder den 25-Jährigen. Zehn Minuten vor Mitternacht am Sonntag dann schließlich Aufatmen.

Die Flucht des mutmaßlichen Doppelmörders Mehmet Yildirim dauerte 86 Stunden. Stunden, in denen schwer bewaffnete Polizisten die Wohnanschrift seiner Ex-Frau bewachten und Berlins Fahnder den 25-Jährigen jagten. Kurz vor Mitternacht am Sonntag dann Aufatmen – ein Spezialeinsatzkommando nahm Mehmet Yildirim in Neukölln fest. Nach Informationen von „Welt Kompakt“ soll er die Tat weitgehend gestanden haben. Dabei habe er seinen Schwiegervater beschuldigt, durch das Abschirmen seiner Frau die Verzweiflung ausgelöst zu haben, die in der Bluttat gegipfelt habe.

Mehmet Yildirim soll am Donnerstag bei der versuchten Ermordung seiner geschiedenen Frau Feride Y. (24) seine Schwägerin Leyla C. (22) und seine Schwiegermutter Nevin C. (45) erschossen haben, als sie in einem Auto im Stadtteil Wedding unterwegs waren. Nach der Tat tauchte der Kurde unter. Zielfahnder wurden angesetzt, aus der Bevölkerung gingen Hinweise ein, die Behörden weiteten die Fahndung auf den Schengen-Raum aus.

Jetzt ist klar, dass Yildirim die Stadt gar nicht verlassen, sondern sich in einem leerstehenden Krankenhausgebäude im Stadtteil Buckow versteckt hatte. Bevor es zu einem Großeinsatz kommen konnte, lokalisierten die Ermittler den Gesuchten in einem Taxi. Als er das Fahrzeug schließlich gegen 23.50 Uhr an der Neuköllner Grenzallee verließ, griffen die Beamten zu.

Die Berliner Justizbehörden ermitteln seit September 2010 gegen Yildirim. Nach Angaben des Pressesprechers der Berliner Strafgerichte, Tobias Kaehne, soll der Mann seine Schwägerin Leyla und seine geschiedene Frau mit dem Tode bedroht haben. Bereits 2008 war Mehmet Yildirim wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Nun wird sich Mehmet Yildirim erneut vor Gericht verantworten müssen, nur wiegen die Vorwürfe weitaus schwerer: Die Staatsanwaltschaft will ihn wegen Doppelmords, versuchtem Mord, gefährlicher Körperverletzung und unerlaubtem Waffenbesitz anklagen.

Der Kurde Mehmet Yildirm und Anhänger einer islamistisch-sunnitischen Sekte gibt nun seinem Schwiegervater die Schuld für den Doppelmord in Berlin Wedding.

Der Kurde Mehmet Yildirm und Anhänger einer islamistisch-sunnitischen Sekte gibt nun seinem Schwiegervater die Schuld für den Doppelmord in Berlin Wedding.

Der 25 Jahre alte Mehmet Mehmet Yildirim hatte bei dem Versuch seine Ex-Frau zu töten am Donnerstag seine Schwägerin und seine Schwiegermutter auf offener Straße im Berliner Stadtteil Wedding erschossen, als diese mit dem Auto unterwegs waren. Sein Schwager liegt derzeit noch auf der Intensivstation, sein Zustand ist nach wie vor kritisch. Der mutmaßliche Täter hatte seine Ex-Frau und deren Schwester schon vor der Bluttat mehrfach bedroht.

Mehmet Yildirim gibt seinem Schwiegervater die Schuld

Der 25-jährige Schütze Mehmet Yildirim hat die Tat mittlerweile gestanden und dabei seinen Schwiegervater mitverantwortlich für den Doppelmord gemacht. Dieser habe ihn nicht zu seiner Frau gelassen, sie von ihm abgeschirmt. Seine Verzweiflung sei so groß gewesen, dass es am Donnerstag zu dem tödlichen Anschlag kam. Dies berichtet die Berliner Morgenpost.

Mehmet Yildirim war nach seiner Tat geflohen, konnte allerdings in der Nacht zum Montag von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei im Berliner Stadtteil Neukölln gefasst werden.

Mehmet Yildirim war den Ermittlern seit längerem als Gewalttäter bekannt, berichtet Spiegel online. Die früheren Drohungen gegen seine Ex-Frau und deren Schwester fielen nach Angaben des Gerichts in eine zweijährige Bewährungszeit. Im Oktober 2008 war er zu einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Er soll gemeinsam mit einem anderen Mann im August 2007 in einem Imbiss auf Gäste eingeschlagen und -getreten und eine Woche später eine Person mit einem Schlagstock bedroht haben.

Gegen den 25-Jährigen Kurden Mehmet Yildirim – Anhänger einer islamistisch-sunnitischen Sekte – ist mittlerweile Haftbefehl erlassen worden. Ihm werden zweifacher Mord und Mordversuch in drei Fällen zur Last gelegt, so eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft. Mehmet Yildirim komme nun in Untersuchungshaft.

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