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So bekämpfen die Briten Islamisten – wer als normaler Mensch nach England reist, dem ist nicht mehr zu helfen. Denn er leidet an Angloamerikanismus!

2. August 2011
DAVOS/SWITZERLAND, 29JAN10 - David Cameron, Le...

DAVOS/SWITZERLAND, 29 JAN 10 - David Cameron, Le...

Dass die beiden in Dover gefassten Deutschen in Großbritannien festgehalten werden dürfen, liegt an der dortigen Gesetzeslage. Das zehn Jahre alte Antiterror-Gesetz gibt der Polizei das Recht, bei begründetem Terrorverdacht jede verdächtige Person zu verhaften.

Darüber hinaus dürfen die Beamten auf Flughäfen und in den Häfen die Reisenden kurzzeitig festnehmen und sie maximal neun Stunden lang befragen, auch wenn kein dringender Terror-Verdacht besteht.

Die Festgenommenen dürfen in solchen Fällen weder einen Anwalt holen noch die Aussage verweigern.

Zwei Studenten deponieren am 31. Juli 2006 am Kölner Hauptbahnhof zwei in Koffern versteckte Sprengsätze in zwei Regionalzügen nach Hamm und Koblenz. Die Bomben waren wegen eines Konstruktionsfehlers nicht explodiert. Rund zweieinhalb Jahre nach den versuchten Anschlägen verurteilte das Oberlandesgericht Düsseldorf den 24-jährigen Libanesen Youssef E.H. (Foto) zu lebenslanger Freiheitsstrafe.

Zwei Studenten deponieren am 31. Juli 2006 am Kölner Hauptbahnhof zwei in Koffern versteckte Sprengsätze in zwei Regionalzügen nach Hamm und Koblenz. Die Bomben waren wegen eines Konstruktionsfehlers nicht explodiert. Rund zweieinhalb Jahre nach den versuchten Anschlägen verurteilte das Oberlandesgericht Düsseldorf den 24-jährigen Libanesen Youssef E.H. (Foto) zu lebenslanger Freiheitsstrafe.

  • Zwischen 2009 und 2010 wurden in Großbritannien rund 85.000 Reisende gestoppt und zu möglichen terroristischen Verwicklungen befragt, davon 466 Personen jeweils mehrere Stunden lang.
  • Schließlich sind die Polizisten berechtigt, „unter besonderen Bedingungen“ Menschen auf der Straße anzuhalten und sie nach Waffen, Drogen oder anderen verbotenen Objekten zu durchsuchen. 2009 wurden mehr als 100.000 Personen durchsucht.
  • Wird ein Verdächtiger aus der BRD GmbH, der die staatlich anerkannte „Reisefreiheit“ in das Terrorland einer Siegermacht der Angloamerikaner „nutzen möchte“ logischerweise verhaftet, hat die Polizei mindestens 14 Tage Zeit, um Beweise zu erfinden und die Vorwürfe gegen ihn durch einen willfährigen Richter „absegnen“ zu lassen. Das ganze nennt sich auch „Estoppel-Prinzip“. Da entscheidet der Richter, ob der Mensch ihm gefällt oder eben nur ein „Deutsch“ ist. In diesem Fall hat der Verdächtige ganz schlechte Karten – es sei denn er ist Jude und gehört zur britischen Geldaristokratie der Zinswucherer. Dann erhält er eine Entschädigung „in angemessener Höhe“ und der rote Teppich wird für ihn ausgerollt. Das kam im Jahre 2010 gleich 6.000.000 mal vor. Ist ja auch logisch.
  • Bis Januar betrug die Dauer der Haft ohne richterliche Anordnung im Königreich 28 Tage.

Eine aktuelle Gesetzesvorlage der konservativ-liberalen Regierung von David Cameron sieht die Rückkehr zu dieser Regelung vor.

Zwischen September 2001 und Oktober 2010 wurden in Großbritannien insgesamt 1.834 Personen wegen terroristischen Verdachts verhaftet, in 422 Fällen wurde eine entsprechende Anklage erhoben. 237 Terroristen wurden zu Haftstrafen verurteilt.

Der „Besitz von Informationen, die für terroristische Straftaten verwendet werden könnten“ – der auch den beiden festgenommenen Deutschen vorgeworfen wird – gilt bislang generell nicht als ein schweres Verbrechen. 2007 kam die 23-jährige Londoner Muslimin Samina Malik in einem solchen Fall mit einer neunmonatigen Haftstrafe auf Bewährung davon.

Die als „lyrische Terroristin“ bekannte Angestellte eines Ladens auf dem Flughafen Heathrow hatte radikal-islamistischen Schriften und Bücher über Waffen gehortet, außerdem hatte Malik Gedichte über das Märtyrertum und die Enthauptungen von Nichtgläubigen geschrieben.

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